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Sei ein Licht auf unseren Wegen

 

Anregungen für Brautpaare, die ihren Traugottesdienst mitgestalten wollen

 

 

Liebes Brautpaar,

Sie haben sich entschlossen, kirchlich zu heiraten und damit ihre Ehe unter Gottes Segen zu stellen. Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich.
Ich möchte Sie hier mit den besonderen Regelungen in Oberkirch vertraut machen.

 

Wo heiraten?

Zuständig“ ist zunächst das evangelische Pfarramt Ihres Wohnortes. Es kann aber Gründe geben, z.B. in der Heimatgemeinde eines der Partner zu heiraten. Dann wenden Sie sich bitte an Ihr Wohnortpfarramt und bitten dort um eine „Entlassung zur Trauung in xy“. Vielleicht fragen Sie sicherheitshalber in xy vorher nach, ob eine Trauung dort auch möglich ist.

 

Gibt es Beiträge zum Gottesdienst? (Musik, Gebete oder ähnliches)

Oft möchten Freunde oder Verwandte an der Gestaltung der Trauung mitwirken. Ich halte das für eine gute Idee, weil dadurch das gemeinsame Feiern bereichert wird. Man wird ja auch beim Hochzeitsfest mit Beiträgen der Gäste rechnen.

 

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich im Gespräch klären lassen.

Sofern Sie Wünsche für die musikalische Gestaltung (z.B. Solosänger, Instrumente) haben, können Sie sich auch an den Kantor, Herrn Karl-Heinz Durban (Tel.: 07844- 2491) wenden. Er kann Sie beraten und Ihnen auch Vorschläge machen.

 

Soll es Begleithefte geben?

Viele Paare gestalten aus Anlass ihrer Trauung ein eigenes Liedheft. Darin sind neben den Liedern oft ein (kurzer) Ablauf des Gottesdienstes und der Trauspruch abgedruckt. Ansonsten sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

 

Soll es eine ökumenische Trauung sein?

Wenn einer der Partner evangelisch, der andere katholisch ist und beiden ihre eigenen Konfession wichtig ist, gibt es die Möglichkeit einer ökumenischen Trauung. Dann sind Geistliche beider Konfessionen beteiligt. In diesem Fall wenden Sie sich bitte frühzeitig an die beiden Pfarrämter zur Absprache.

 

Wer kümmert sich um den Blumenschmuck in der Kirche?

Es ist bei uns üblich, dass das Brautpaar den Blumenschmuck besorgt (evtl. zusammen mit einer Gärtnerei) und ihn für den Gottesdienst am folgenden Sonntag in der Kirche lässt.

 

Fotografieren

Oft wünschen sich Paare fotografische oder filmische Aufnahmen von der Hochzeit. Andererseits ist ein Gottesdienst keine Preisverleihung. Es ist daher notwendig, (am besten mit dem Fotografen) zu entscheiden, was sinnvoll und möglich ist. Bewährt hat sich, wenn man einen Verantwortlichen bestimmt.

 

 

Der Traugottesdienst hat für Sie eine besondere Bedeutung, Deshalb ist es schön, wenn Sie bei der Gestaltung Ihre Wünsche und Ideen einbringen.

 

Gute Gedanken und Ideen wünscht Ihnen



Reinhard Sutter

   

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