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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, am 1. Dezember wurden zehn Gemeindeglieder in ihr Amt als Kirchengemeinderäte gewählt. Über die geringe Wahlbeteiligung von 14 % der wahlberechtigten Gemeindeglieder waren wir nicht gerade begeistert, aber doch zufrieden. Denn wenn zehn Plätze im Gremium zu besetzen sind und wir genauso viele Kandidierende haben, kann man keinen riesigen Ansturm auf die Wahlurnen erwarten. Ich war sehr froh, dass wir immerhin zehn Leute gefunden haben.

Zwei mussten aus beruflichen Gründen kurzfristig von der Kandidatur zurücktreten. In manchen Gemeinden wurden nicht mal so viele Kandidierende gefunden, wie nötig gewesen wären. Mit zehn sind wir nun sogar über dem absoluten Soll für unsere Gemeinde von acht Kirchenältesten. Und für die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse in unserer Gemeinde werden wirklich auch alle zehn gebraucht.

Vor allem wir beiden Hauptamtlichen, Gemeindediakon Roland Deusch und ich, haben uns gefreut, dass wir für unsere Arbeit in der Gemeinde wieder eine tatkräftige Gruppe von Ehrenamtlichen gefunden haben, die bereit sind, die Verantwortung für unsere Gemeinde mitzutragen. Dafür sind wir beide diesen zehn Gemeindegliedern sehr dankbar. Dankbar sind wir für die Zeit, Energie, Ideen und tatkräftige Mitarbeit, die sie in die Gemeindearbeit einbringen.

Am 12. Januar wurden sie im Gottesdienst für ihre Aufgabe feierlich eingeführt und eingesegnet. Am 8. Februar saßen wir mit einem Team der Gemeindeberatung, mit Ute Müller aus Bühl und Pfarrer Oliver Wehrstein aus Herbolzheim, von morgens um 9 Uhr bis zum späten Nachmittag im Gemeindehaus zusammen und haben gemeinsam überlegt, was für eine gute Atmosphäre und für eine fruchtbare Zusammenarbeit im Kirchengemeinderat für die nächsten Jahre wichtig sein wird. Wir sind uns bei der Klausurtagung auch menschlich näher gekommen. Zum Mittagessen haben wir es uns im Gasthaus zum Pfauen schmecken lassen und dabei kam es auch zu manchem ganz persönlichen Gedankenaustausch (siehe auch Seite 8).

Wir wollen im Kirchengemeinderat eine Gemeinschaft sein, in der wir einander achten mit unseren menschlichen Eigenarten, unterschiedlichen Ausbildungen und Berufen, Gaben und Interessen.

Wir hoffen und beten dafür, dass uns Gott dazu auch seinen guten Geist gibt. Wir brauchen Geduld, Mut und langen Atem für Vorhaben, die oft schwierig und kräftezehrend sind. Jesu Auftrag, zu den Menschen zu gehen und sie in seine Gemeinde einzuladen, um ihnen die gute Botschaft von Gottes Liebe und Frieden auszurichten, soll dabei unser Leitstern sein. Wir brauchen aber auch die Unterstützung vieler weiterer Gemeindeglieder. Ohne einen starken Rückhalt in der Gemeinde wäre es dem Kirchengemeinderat unmöglich, unsere Gemeinde zu leiten und voranzubringen. Bitte helfen Sie mit, wo und wie immer Sie können.

Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünscht Ihnen Ihr Pfr. Roland Kusterer

Anmeldung zur Konfirmation 2021

(kus) Die Anmeldung zur Konfirmation im Jahr 2021 wird am Donnerstag, den 7. Mai 2020 um 19:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Oberkirch in der Appenweierer Str. 2a stattfinden.

Eine herzliche Einladung ergeht an alle Jugendlichen, die bis spätestens Ende September 2020 dreizehn Jahre alt sind bzw. im kommenden Schuljahr die achte Klasse besuchen werden. Die Konfirmation werden wir am 16. Mai 2021 feiern. Zur Anmeldung sollte ein Elternteil bzw. eine erziehungsberechtigte Person mit dabei sein. Bitte das Stammbuch mit Taufnachweis oder eine Taufurkunde mitbringen. Die evangelisch getauften Jugendlichen werden angeschrieben und zur Anmeldung eingeladen. Auch wer noch nicht getauft ist oder nicht angeschrieben wurde, kann sich zum Konfirmationsunterricht und zur Konfirmation anmelden.

Die Taufe wird dann während der Konfirmandenzeit oder im Konfirmationsgottesdienst stattfinden.

Einladung zur Jubelkonfirmation

(kus) Am Sonntag Judica (29. März 2020) wollen wir in der Martin-Luther-Kirche in Oberkirch die Silberne, Goldene, Diamantene, Eiserne, Gnaden-, Kronjuwelen- und Eichenkonfirmation feiern. Dazu sind alle Gemeindeglieder, die vor 25, 50, 60, 65, 70, 75 oder 80 Jahren konfirmiert wurden, mit ihren Angehörigen ganz herzlich eingeladen. Eingeladen sind auch alle, die damals an einem anderen Ort konfirmiert wurden.

Der Gottesdienst mit Abendmahl beginnt um 10 Uhr. Wir treffen uns vor dem Gottesdienst zwischen 9:30 Uhr und 9:45 Uhr im Evang. Gemeindehaus in der Appenweierer Straße 2a und ziehen von dort gemeinsam in die Kirche ein.

Eine Bitte: Falls Sie noch zu auswärtigen Mitkonfirmandinnen/Mitkonfirmanden Kontakt haben, teilen Sie uns im Pfarramt bitte deren Adresse und den evtl. geänderten Nachnamen mit. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Wir bitten um Anmeldung im Pfarramt unter Tel. 07802-2291 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einführung der neugewählten Kirchengemeinderäte

(kus) Am 1. Dezember wurden 10 Gemeindeglieder in den Kirchengemeinderat unserer Gemeinde gewählt. Am 12. Januar dankte Pfarrer Kusterer im Gottesdienst Ina Baube für ihren Dienst im Kirchengemeinderat. 14 Jahre hatte sie sich für die Belange der Kirchenge-einde mit Rat und Tat eingesetzt. Unter dem Applaus der Gemeindeglieder wurde sie aus dem Kirchengemeinderat verabschiedet. Anschließend wurden die neugewählten Kirchengemeinderäte von Pfarrer Kusterer vorgestellt, verpflichtet und eingesegnet.

Agnes Müller und Anja Töpper wurden zum ersten Mal in das Leitungsgremium der Kirchengemeinde gewählt. Ole Englert wurde bereits im Verlauf des vergangenen Jahres hinzugewählt. Angelika Birk, Marcus Gampper, Sylvie Hirt, Erich Rausch, Sarah Scheibel und Karl-Heinz Teuscher sind nun schon seit etlichen Jahren im Kirchengemeinderat, Karl-Walter Lepold ist sogar schon seit 18 Jahren dabei.

Nach dem Gottesdienst traf sich die Gemeinde im Gemeindehaus zu einem kleinen Empfang. Bei Kaffee, Sekt und Gugelhupf nutzten die Gemeindeglieder die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Pfarrer Kusterer dankte den Kirchenältesten für ihre Bereitschaft, Verantwortung für ihre Kirchengemeinde zu übernehmen und ebenso für ihre Zeit, ihre Ideen und ihr Herzblut, die sie in diese Aufgabe mit einbringen.

Auch an den ehemaligen Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Helmut Hunger und an Karin Wach, die beide vorzeitig im Laufe der letzten sechs Jahre ausgeschieden waren, ergeht an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für ihre Verdienste als Kirchengemeinderäte.

In der konstituierenden Sitzung des Kirchengemeinderats am 20. Januar wurde Karl-Walter Lepold zum Vorsitzenden und Pfr. Roland Kusterer zu seinem Vertreter gewählt, außerdem wurden sämtliche Ausschüsse neu besetzt.

Die Ausschüsse des Kirchengemeinderates

Der Bauausschuss kümmert sich um alle baulichen Belange unserer Gebäude in Zusammenarbeit mit dem Kirchenbauamt des Oberkirchenrats und der Bauabteilung des Verwaltungs- und Serviceamts Ortenau. Ole Englert
Roland Kusterer
Erich Rausch
Karl-Heinz Teuscher
Der Fest- und Gemeindehausausschuss plant und organisiert die Feste unserer Kirchengemeinde wie Tauffest, Gottesdienst im Grünen etc. und kümmert sich um die Belegung des Gemeindehauses. Angelika Birk
Roland Deusch
Ole Englert
Sylvie Hirt
Roland Kusterer
Karl-Walter Lepold
Der Finanzausschuss kümmert sich um die Finanzen der Gemeinde, stellt den Haushaltsplan auf und überwacht den laufenden Zahlungsverkehr. Roland Kusterer
Agnes Müller
Karl-Heinz Teuscher
 Die Gemeindebriefredaktion ist verantwortlich für den Inhalt und das Layout des Gemeindebriefes und sorgt für dessen rechtzeitige Verteilung. Roland Deusch
Marcus Gampper
Roland Kusterer
Erich Rausch
Anja Töpper
Der Kinder- und Jugendausschuss kümmert sich um alle Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen wie z. B. Kindergottesdienst, Konfi3 und die Konfirmandenarbeit. Roland Deusch
Ole Englert
Sarah Scheibel
Anja Töpper
Der Kindergartenausschuss ist für alle Belange des Käthe-Luther-Kindergartens verantwortlich, unter anderem auch für Einstellungsgespräche und den Kontakt zur Stadt Oberkirch und zum Elternbeirat. Sylvie Hirt
Roland Kusterer
Karl-Walter Lepold
Agnes Müller
Kindergarten-Leitung
Der Ökumeneausschuss hält den Kontakt zur katholischen Kirchengemeinde und plant alle ökumenischen Aktivitäten, z. B. den ökumenischen Kreuzweg und ökumenische Gottesdienste. Angelika Birk
Roland Kusterer
Sarah Scheibel
Der Meinau-Ausschuss steht im engen Kontakt zu unserer Partnergemeinde in Straßburg-Meinau und sorgt unter anderem für regelmäßige Treffen. Gisela Benekaa
Angelika Birk
Roland Deusch
Sylvie Hirt
Roland Kusterer
Ausschuss für interreligiösen Dialog, z. B. Café Abraham Roland Deusch
N.N.
Vertreter in der Bezirkssynode Marcus Gampper
Karl-Walter Lepold
Beauftragte für Mission etc. Marcus Gampper
Roland Kusterer

Klausurtagung des Kirchengemeinderats

(kus) Am Samstag, den 8. Februar trafen sich die Kirchengemeinderäte um 9 Uhr im Evang. Gemeindehaus zur jährlichen Klausurtagung. Mit dabei war ein Team der landeskirchlichen Gemeindeberatung. Ute Müller aus Bühl und Pfarrer Oliver Wehrstein aus Herbolzheim bereiteten die Kirchenältesten mit unterschiedlichen Schritten und interessanten Methoden auf die zukünftige Arbeit im Kirchengemeinderat vor.

Es gab viele Fragen: Was sind die Fundamente unserer evangelischen Kirche, was ist wichtig, worauf müssen wir achten, wenn wir unsere Kirchengemeinde im Sinne des Evangeliums weiterentwickeln möchten? Wie können wir zielgerichtet, effektiv, fruchtbar und in einem guten Miteinander die Gemeinde voranbringen?

Eines der Ergebnisse ist, dass die monatlichen Sitzungen nun mit einem gemeinsamen Imbiss beginnen, bei dem es auch um den persönlichen Austausch gehen soll. Danach folgen geistliche Besinnung, Informationen aus dem Pfarramt und den Ausschüssen, der Austausch darüber und notwendige Beschlüsse. Auch die gesellige Sommersitzung oder gemeinsame Ausflüge sollen die Gemeinschaft unter den Kirchenältesten fördern. Ein guter Teamgeist soll auf die gesamte Kirchengemeinde ausstrahlen. Unterbrochen von zwei kürzeren Pausen und dem gemeinsamen Mittagessen im Pfauen waren wir konzentriert bis zum frühen Abend bei der Sache. Am Sonntag nach dem Gottesdienst trafen wir uns nochmal bei einer Tasse Kaffee im Gemeindehaus.

Einhellig waren alle der Meinung, dass dieser Klausurtag mit der Gemeindeberatung sich auf jeden Fall gelohnt hatte.

Jahresversammlung des Chors Surprisium

(gam) Am Freitag, den 10. Januar sind die Sängerinnen und Sänger vom Chor Surprisium zu Ihrer Jahresversammlung zusammengekommen.

Nach dem Bericht der Obfrau Claudia Biedermann über die Auftritte und Highlights des Vorjahres und dem Ausblick auf das neue Jahr wurde Sylvie Hirt für ihr 10-jähriges Chorjubiläum geehrt. Dem Notenwart Karin Gampper wurde für die Arbeit gedankt, die Noten umzusortieren von Order auf Handmappen.

Termine, Termine

Männertreff

Männer aller Konfessionen sind herzlich eingeladen zum Männertreff am Mittwoch, den 11. März um 20 Uhr ins Evang. Gemeindehaus in Oberkirch, Appenweierer Str. 2A.

Eine Gruppe von Männern aus Oppenau, Bad Peterstal-Griesbach und Oberkirch hat sich im Dezember beim Planungstreffen ein ansprechendes Jahresprogramm aufgestellt. Am 11. März soll es um das Thema „Arbeiten bis zum Umfallen – Lebenszeit und Arbeitszeit“ gehen.

Am 29. April geht es im Evangelischen Gemeindehaus in Oppenau um das Thema „Brot und Wein – theologische und kulinarische Betrachtungen“. Im Juni oder Juli wollen wir an einem Samstagnachmittag gemeinsam im Nationalpark auf Wanderschaft gehen unter dem Thema „Gott so nah und doch so fern?“. Für Getränke wird gesorgt sein.

Herzliche Einladung!

Wertschätzung – Gottesdienst mit Pfr. Andreas Bordne

Wertschätzung ist zu dem zentralen Begriff geworden, wenn Arbeitnehmende über ihren Arbeitsplatz sprechen. Auch Führungskräfte sehen Wertschätzung als zentrale Aufgabe an. Warum ist Wertschätzung unerlässlich? In der Auslegung des 12. Kapitels des Römerbriefes zeigt Wirtschafts- und Sozialpfarrer Andreas Bordne, wie Christen Wertschätzung verstehen können und warum es neben der Wertschätzung auch die Gnade im Leben braucht. Gnade und Wertschätzung, zwei ähnliche Begriffe, aber mit feinen Unterschieden. Andreas Bordne ist Wirtschafts- und Sozialpfarrer in Freiburg. Seit Februar arbeitet er in der Ruch Novaplast GmbH als Betriebsseelsorger. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

Sonntag, 15. März , 10:00 Uhr Martin-Luther-Kirche

An(ge)dacht – der besondere Gottesdienst

In der Reihe An(ge)dacht feiern wir einen musikalischen Abendgottesdienst mit Bezirkskantorin Carola Maute und dem Gospelprojektchor aus Kehl. „Gott loben das ist unser Amt – wir singen neue geistliche Lieder“.

Herzliche Einladung an alle Sangesfreudigen und solche, die es noch werden wollen!

Sonntag, 22. März, 18:00 Uhr Martin-Luther-Kirche

Ökumenischer Kreuzweg

Den ökumenischen Kreuzweg begehen Katholiken und Protestanten in Oberkirch wieder gemeinsam. Er führt von der Martin-Luther-Kirche über das Krankenhaus bis zur Gaisbacher Kapelle.

Dienstag, 7. April 19:00 Uhr Martin-Luther-Kirche

Tischabendmahl 

Wir wollen den Abendmahlsgottesdienst in einer besonderen Form feiern: Wir sitzen alle gemeinsam an einem Tisch. Das geht natürlich nicht in der Martin-Luther-Kirche, daher ziehen wir ins Ev. Gemeindehaus um.

Donnerstag, 9. April 19:00 Uhr Ev. Gemeindehaus

Anmeldung bis spätestens Do., 19.03.2020 beim evang. Pfarramt (Tel.: 07802-2291)

Frauenfrühstück

Zuversicht - und warum wir sie heute nötiger brauchen denn je

Samstag, 21. März 9:00 - 11:30 Uhr Evangelische Gemeindehaus

Anmeldung bis spätestens Do., 19.03.2020 beim evang. Pfarramt (Tel.: 07802-2291)

Ehemalige Gemeindejugend

Unser 15. Jahrestreffen findet in diesem Jahr am 18. April 2020 statt. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr vor dem Evangelischen Gemeindehaus in Oberkirch.

Als PKW-Fahrer haben zugesagt: Roland Seiler, Rüdiger Wünsch, Friedbert Dietsche.

Wir fahren zum Deutschen Epilepsiemuseum Kork. Spenden werden vorher eingesammelt.

Ab ca. 17:30 Uhr sind für unseren Jahrestreff im Gasthaus Pfauen Oberkirch Tische reserviert.

Wer nicht kann meldet sich bitte telefonisch ab, Tel.: 07802-4609 (AB).

Herzlichen Dank allen Fahrern. Auf ein allseitig gesundes Wiedersehen freut sich und grüßt Euer Friedbert Dietsche

Sonntags im Gemeindehaus

Oder: Gottesdienst ganz anders

(deu) Sonntagmorgen! Pünktlich um 10:00 Uhr kommt Leben in unser Gemeindehaus. Es ist wieder Kindergottesdienst. Sieben bis acht Mamas und bis zu 15 Kinder treffen sich; fangen an den Tisch zu decken und Frühstück zu richten - dabei wird schon kräftig geredet, gealbert und gespielt. Kurz vor 10.00 Uhr beginnen auch für uns die Glocken zu läuten. Wir treffen uns im Kreis, werden still und beginnen unseren "Kindergottesdienst". Singen, beten, Geschichten (beim letzten Treffen zu David und Goliath), gemeinsam frühstücken, spielen oder basteln.

Einmal im Monat ein buntes Programm rund um eine biblische Geschichte für etwa 1,5 bis 2 Stunden. Manche feste Rituale gehören dazu; vieles muss und will von mal zu mal ausprobiert werden. Warum wir frühstücken im Kindergottesdienst? Ganz einfach: Weil wir Hunger haben und weil das traditionelle Mittagessen gerade bei jungen Familien längst nicht mehr die Rolle spielt, wie in früheren Generationen. Und es ist Ausdruck von Gemeinschaft; ein zutiefst wesentlicher Gedanke von Kirche und Gemeinde. Getragen und verantwortet wird unser Kindergottesdienst von derzeit insgesamt vier Mitarbeiter/-innen. Die nächsten Termin sind: 15 März, 26. April, 17. Mai, 28. Juni (Fahrt zum Gottesdienst im Grünen) und 19. Juli.

Rückfragen an Gemeindediakon Roland Deusch (07805/8759996).

Weltgebetstag

Steh auf und geh! 2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe

„Ich würde ja gerne, aber...“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht?

Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 6. März 2020.

Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben.

Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte aber verfehlte Reformen. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.

Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu: Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichten. Doch der erste schwarze Präsident, Robert Mugabe, regierte das Land 37 Jahre und zunehmend autoritär. Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen.

Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.

Deshalb richtet sich der Weltgebetstag, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen, dem Bündnis erlass-jahr.de und anderen mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung. Das Geld soll Simbabwe stattdessen in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugute kommen. Unterschriften sind auf einer Unterschriftenliste am Weltgebetstag oder online (www.weltgebetstag.de/aktionen) möglich.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland besuchen am 6. März 2020 hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen.

Zusätzlich möchte der Weltgebetstag das hochverschuldete Simbabwe durch eine teilweise Entschuldung entlasten.

Das Titelbild, mit dem Namen „Rise! Take Your Mat and Walk”, zeigt das gesellschaftliche Leben in Simbabwe: Im oberen Teil stellt die Künstlerin von rechts nach links den Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit in eine vielversprechende Zukunft dar. Im unteren Teil des Bildes hat sich die Künstlerin Nonhlanhla Mathe von der Bibelstelle, der Heilung des Gelähmten (Johannes 5, 2 – 9 a) inspirieren lassen.

Die Bibelstelle steht im Mittelpunkt des nächsten Weltgebetstags. Darin geht es um Jesu Heilung des Gelähmten mit den Worten „Steh auf und geh“. Den Gottesdienst haben Frauen aus Simbabwe vorbereitet. Sie geben darin einen Anstoß Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu gehen.

   

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