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Vorwort

Einladung zum Kirchgang - nicht nur am Heilig Abend

Liebe Leserinnen und Leser,

bei meinen Besuchen und Begegnungen mit Gemeindegliedern höre ich immer wieder Aussagen, die sinngemäß so lauten: „Ich bin zwar kein Kirchgänger, aber ich bin gläubig.“ Und manchmal folgt dann noch: „An Weihnachten gehe ich mit der Familie dann mal wieder in die Kirche.“ Mit Weihnachten ist dann fast immer der Heilige Abend gemeint.

Viele Pfarrer*innen werden das ähnlich erleben wie ich. Ich finde es erstmal traurig, dass viele Menschen das regelmäßige Angebot von Gottesdiensten übers Jahr kaum wahrnehmen. Aber auf der anderen Seite sind sie trotzdem treue Mitglieder der Kirche und ihrer örtlichen Kirchengemeinde. Ich komme dann vielleicht auch mal ins Gespräch über den Sinn des Kirchgangs und der Teilnahme am kirchlichen Leben. An Gott glauben kann ich auch ohne Kirche, das ist vielleicht möglich. Aber ohne Gemeinde, ohne Gemeinschaft und ohne regelmäßige Glaubenspraxis wird der Glaube mit der Zeit austrocknen. Vielleicht ist noch einiges aus der Kindheit geblieben, wie z. B. das Abendgebet oder das Tischgebet. Und vielleicht ist vom Religions- und Konfirmandenunterricht auch noch etwas hängengeblieben. Aber mit der Zeit ist dieser Kinder- und Jugendglaube dann doch brüchig geworden. Die Auseinandersetzung mit Gott und mit den Fragen des Lebens findet ohne kirchliche Gemeinschaft dann kaum mehr statt. Irgendwann kommt dann die Frage auf, warum man überhaupt noch in der Kirche ist und noch Kirchensteuern zahlt.

Dass am Heiligen Abend dann dennoch so viele in die Kirche kommen, zeigt mir, dass doch etwas fehlen würde, wenn man nicht in der Kirche war. So ein Fest mit gutem Essen, Geschenken und Familienbesuchen mag auch ohne Kirche schön sein. Und vielleicht halten viele nur fest an der Tradition, dass der Kirchgang einfach mit zum Weihnachtsfest dazugehört. Manche können zwar daheim unterm Christbaum ein Weihnachtslied anstimmen und die Weihnachtsgeschichte lesen, aber
viele können oder wollen das nicht.

Daher bietet der Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes die Möglichkeit, dem Fest mehr Tiefe und Sinn zu geben. Vielleicht erlebt und hört man in der Kirche etwas, das Erinnerungen wieder wachruft. Und sei es nur ein schönes Weihnachtslied, das man schon immer gern gesungen hat und immer wie der gerne hört und singt, wie z.B. „Stille Nacht“ oder „O du fröhliche“. Und das live und nicht nur im Fernsehen oder von der Konserve. Die Kirchentüren stehen jeden-
falls allen offen, die kommen möchten. Am Heilig Abend nachmittags beim Krippenspiel um 16 Uhr mit den Kindern kann es dann übervoll und recht unruhig werden. Vielleicht passt es ohne Kinder besser abends um 18 Uhr zur Christvesper mit dem Gospelchor oder erst um 22 Uhr zur Christmette. Da wird es in der Kirche jedenfalls ruhiger und entspannter zugehen.

Und eigentlich ist ja erst am 25. Dezember Weihnachten. Und am 2. Weihnachtstag feiern wir ja auch noch einen Weihnachtsgottesdienst mit Wunschliedersingen, völlig ohne Gedränge. Wichtig ist, dass uns am Weihnachtsfest die Weihnachtsbotschaft nicht verloren geht: Gott wurde Mensch, in einem kleinen Kind kam er zur Welt.

Das bedeutet: Er bleibt nicht weit weg von uns. Er kam in unsere Welt mit all‘ ihren Problemen und er kam auch in mein ganz persönliches Leben mit all‘ seinen Nöten und Schmerzen. In diesem Kind, in Jesus von Nazareth, kommt er mir auch persönlich ganz nah. Er möchte helfen und retten, mich und die Welt.

Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und ein gesegnetes Neues Jahr wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Kusterer

20 Jahre Gospelchor "Young Voices"

Dieses Jahr feiert unser Gospelchor „Young Voices“ sein 20-jähriges Bestehen. Entstanden ist der Chor im Spätjahr 1999 aus einer Gruppe Konfirmanden, die von Pfarrer Reinhard Sutter im Konfi-Unterricht und in der Konfi-Freizeit zum Singen begeistert wurden. Besonders einige Gospels hatten es uns damals angetan, bei denen wir von Pfarrer Sutter auf der Gitarre begleitet wurden. Nach einigen Wochen wurde daraus ein kleiner Konfirmandenchor und Klaus Apelt übernahm die Leitung, um uns neue, mehrstimmige Gospels beizubringen. Bei den ersten Proben, noch im Pfadfinderheim Oberkirch, waren wir sechs Sängerinnen und ein Sänger. Dennoch gelang es uns bis zu unserer Konfirmation einen stimmstarken Chor zusammen zu bekommen. Die Konfirmation im Mai 2000 war unser erster größerer Auftritt und seitdem singt der Gospelchor traditionell jedes Jahr bei der Konfirmation in Oberkirch.

In 20 Jahren kamen und gingen viele Sängerinnen und Sänger und mit jedem Konfirmanden-Jahrgang begann erneut die Herausforderung, neue Stimmen für den Chor zu finden. Von den ursprünglichen sieben Mitgliedern ist nur noch ei-
ner übrig. Unser Chor hat sich über die Jahre auch gewandelt. Die Mitglieder sind teilweise älter geworden, junge Mitglieder sind nachgekommen und so umspannt unser Chor viel mehr Jahrgänge als zu Beginn. Dennoch sind zumindest unsere Stimmen jung (geblieben) und so heißt unser Chor seit 2008 „Young Voices“.

Unser Repertoire ist mit den Jahren gewachsen und umfasst neben klassischen Spirituals auch viele moderne Gospels, die von unserem Chorleiter passend arrangiert werden.

Die Auftritte haben an Zahl und Anlässen zugenommen. Neben den alljährlichen Auftritten an Weihnachten und zur Konfirmation hat der Chor auf vielen Hochzeiten, Taufen und Gemeindefesten gesungen. Dazu gab es Auftritte bei anderen Kirchengemeinden, bei Stadtfesten und bei anderen Chören und Orchestern zu besonderen Anlässen. Besondere Highlights waren ein Auftritt bei einem Benefizkonzert im Kloster Erlenbad im Jahr 2010, unser eigenes Konzert zusammen mit dem Chor der Renchtäler Pfadfinder Stamm Jörg von Schauenburg, die Aufnahme einer eigenen CD 2011 und die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Oberkirch und Haverfordwest im Jahr 2009, wo wir beim Festakt in Oberkirch aufgetreten sind und als Teil der Oberkircher Delegation unsere Partnerstadt in Wales besuchten und dort mehrere Auftritte absolvierten. Ein weiteres Highlight war der Auftritt bei zwei Gottesdiensten in
der Justizvollzugsanstalt Offenburg.

Um uns nach einem ereignisreichen Jahr fleißiger Proben und gelungener Auftritte zu belohnen und den Zusammenhalt zwischen den Sängern zu stärken, findet jedes Jahr vor den Sommerferien eine Poolparty im Garten unseres Chorleiters Klaus Apelt statt. Wir haben in den letzten 20 Jahren viel erlebt und hoffen, dass es zumindest die nächsten 20 Jahre so weiter geht. Daher freuen wir uns immer über neue junge und junggebliebene Sängerinnen und Sänger, die wir gerne in unseren
Proben immer montags um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus begrüßen.

20 Jahre Chor Surprisium

Der Chor SURPRISIUM feiert dieses Weihnachten sein 20-jähriges Jubiläum.

19 Jahre wurde der Chor von Karl-Heinz Durban geleitet und seit einem Jahr von Olaf Fütterer. SURPRISIUM setzt sich hauptsächlich aus Sängerinnen und Sängern der drei evangelischen Gemeinden Oberkirch, Appenweier und Renchen zusammen, ist aber auch immer offen für jeden, der gerne mitsingen möchte.

Seit 1999 begleitet der Chor jährlich zahlreiche Gottesdienste in den drei Gemeinden, singt aber auch bei Geburtstagen, Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen.

Besondere Höhepunkte in den vergangenen Jahren waren Auftritte bei der Landesgartenschau, beim 150-jährigen Jubiläum der evangelische Kirche Oberkirch, die Teilnahme beim badischen Chortreffen in Heidelberg, sowie die Aufführung der „Spatzenmesse“ in der Martin Luther Kirche Oberkirch, gemeinsam mit dem damaligen Kirchenchor. Das alljährliche Weihnachtskonzert bildet den Höhepunkt des Chorjahres.

Der Chor beteiligt sich auch immer wieder an Begegnungen mit der französischen Partnergemeinde Meinau/Straßburg, sei es bei gemeinsamen Ausflügen oder bei dem wechselseitigen „Gottesdienst im Grünen“. Das Repertoire von SURPRISIUM
besteht aus modernen Kirchenliedern, aber auch aus Popsongs, Klassikern, Gospels, Chorälen und Musicalsongs. Diese Vielfalt zeichnet den Chor aus.

Neben dem Gesang wird auch die Chorgemeinschaft gepflegt, durch gemütliches Beisammensein, Ausflüge und andere Aktivitäten. Haben Sie Spaß am Singen? Haben Sie freitags zwischen 18:15 Uhr und 19:45 Uhr noch nichts vor? Schätzen Sie Geselligkeit? Dann kommen Sie doch einfach mal zur Probe! Wir freuen uns auf Sie!
Vorstand: Claudia Biedermann
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einladung zur Jubelkonfirmation

(kus) Am Sonntag Judica (29. März 2020) wollen wir in der Martin-Luther-Kirche in Oberkirch die Silberne, Goldene, Diamantene, Eiserne, Gnaden-, Kronjuwelen- und Eichenkonfirmation feiern. Dazu sind alle Gemeindeglieder, die vor 25, 50, 60, 65, 70, 75 oder 80 Jahren konfirmiert wurden, mit ihren Angehörigen ganz herzlich eingeladen. Eingeladen sind auch alle, die damals an einem anderen Ort konfirmiert wurden.

Eine Bitte: Falls Sie noch zu auswärtigen Mitkonfirmandinnen/Mitkonfirmanden Kontakt haben, teilen Sie uns im Pfarramt bitte deren Adresse und den evtl. geänderten Nachnamen mit. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Der Gottesdienst mit Abendmahl beginnt um 10 Uhr. Wir treffen uns vor dem Gottesdienst zwischen 9:30 Uhr und 9:45 Uhr im Evang. Gemeindehaus in der Appenweierer Straße 2a und ziehen von dort gemeinsam in die Kirche ein.

Wir bitten um Anmeldung im Pfarramt unter Tel. 07802-2291 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ochs und Esel

(Rau) Holzbildhauer Ducksch arbeitet schon mit Hochdruck an den beiden neuen Krippenfiguren Ochs und Esel.

Sie sollen pünktlich zur Aufstellung der Weihnachtskrippe fertig werden.

Tätigkeitsbericht des Kirchengemeinderates

Der Kirchengemeinderat (KGR) sah sich in der zurückliegenden Amtsperiode mehreren Personalwechseln ausgesetzt. Von den im Jahre 2013 Gewählten sind vier Personen aus unterschiedlichen Gründen ausgeschieden. Es konnten durch Nachwahlen die Lücken nicht ganz geschlossen werden. Auch das Amt des KGR-Vorsitzenden musste im Frühjahr neu besetzt werden. Für die Kirchenwahlen am 1. Advent, bei denen der Kirchengemeinderat für die nächsten 6 Jahre gewählt wird, wurde wieder eine Zahl von 10 zu Wählenden festgelegt (hinzu kommen dann noch kraft Amtes als stimmberechtigte Mitglieder Pfarrer Kusterer und Diakon Deusch). Wir sind froh, dass wir genug Kandidierende gefunden haben – das ist heutzutage nicht selbstverständlich.

Nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden unseres langjährigen Organisten und Chorleiters Karl-Heinz Durban aus dem Dienst in unserer Kirchengemeinde, konnte glücklicherweise eine lange Vakanz vermieden werden und bereits zum 1. November 2018 konnte Herr Olaf Fütterer aus Achern als neuer Organist und Chorleiter für den Chor Surprisium eingestellt werden.

Auf Initiative des KGR wurde eine Tafel mit Bildern von Täuflingen im Rückraum der Kirche angebracht. Außerdem wurde ein neuer Gottesdienstbegleiter in die Gesangbücher eingelegt.

Gottesdienste sind der Mittelpunkt unseres Gemeindelebens. Einige besondere Anlässe im zurückliegenden Jahr waren der Gottesdienst im Grünen im Kurpark in Lautenbach und der Taufgottesdient in Allerheiligen. Die Gottesdienstreihe „An(ge)dacht“ wurde am 24. März mit Pfarrer Willy Schneider in afrikanischer Tradition gefeiert, am 20. Oktober war Dr. Richter von der Obdachlosenhilfe Offenburg zu Gast. Die Gottesdienste in Lautenbach sollen belebt werden durch besondere Akzent-Setzungen (Musik, Taufen, Konfi 3 u. a.) und über die zukünftige Gestaltung der Ostergottesdienste besteht Beratungsbedarf.

Ökumene spielt bei den Oberkircher Christen eine wichtige Rolle. Eine nicht unerhebliche Zahl an Veranstaltungen und Gottesdiensten bezeugen dies im Jahresverlauf. So beispielsweise der ökumenische Gottesdienst am Buß- und Bettag und der ökumenische Pfingstmontag-Gottesdienst, der ökumenische Kreuzweg in der Karwoche, die ökumenische Bibelwoche, der Aktionskreis Café Abraham und der Begegnungsabend – in diesem Jahr mit Dr. Theodor Dieter vom Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg. Der ÖkumeneAusschuss des KGR, der sich für die Vorbereitung auch vieler weiterer Veranstaltungen einsetzt, wird sich nach den Kirchenwahlen neu aufstellen.

Für den freiwilligen Gemeindebeitrag 2019 hat der KGR wieder drei Projekte festgelegt – in der Hoffnung auf eine ähnlich gute Resonanz zu stoßen wie 2018: ein neues Keyboard für die Chormusik, Holzfiguren ‚Ochs‘ und Esel‘ für unsere Weihnachtskrippe in der Kirche und Aufstockung unserer Rücklagen.

Was in den KGR-Sitzungen im zurückliegenden Jahr immer einen breiten Raum einnahm sind unsere Liegenschaften (Immobilien und Grundstücke).

Der evang. Käthe-Luther-Kindergarten muss dringend saniert werden und im Rahmen des Kindergartenbedarfsplanes der Stadt Oberkirch bahnt sich eine Erweiterung der Kindergartenkapazität an.

Die Isolierung der Geschossdecke im Gemeindehaus (zum Dachboden hin) und die daraus resultierende Energieeinsparung beschäftigt uns ebenfalls schon längere Zeit. Die geplante Energieeinsparung soll in wirtschaftlich vertretbarer Relation zu den berechneten Kosten bleiben.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden begannen wie schon im letzten Jahr mit einer Pilgerwanderung zur Jugendkapelle Nordrach ihre Vorbereitungszeit auf die Konfirmation, auch die Teilnahme am YouVent in Lahr war ein tolles Gemeinschaftserlebnis.

Soweit ein - sicherlich nicht lückenloser - Blick auf Tätigkeiten rund um unsere Kirchengemeinde. Den vielen Ehrenamtlichen, sowie auch den hauptamtlichen Mitarbeitenden gilt es ein herzliches Dankeschön auszusprechen für das Engagement und die geleistete Arbeit.

Allen Gemeindegliedern wünsche ich eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und dem neugewählten Kirchengemeinderat einen guten Start in die Amtszeit.

Ihr Karl-Walter Lepold

Spendenübergabe an den Tafelladen

(rau) Vier große Einkaufskörbe, voll gefüllt mit Lebensmitteln aller Art sowie mehrere Kisten mit Obst konnte Pfarrer Kusterer im Anschluss an den Erntedankgottesdienst am Donnerstag, den 10. Oktober 2019 dem Oberkircher Tafelladen übergeben.

Die Gottesdienstbesucher sind dem Aufruf zum Dosensonntag gefolgt und haben eine reiche Auswahl an Obst, Konserven, Nudeln und Frühstücks-Cerealien gespendet. Die Lebensmittel sind bereits am selben Nachmittag in den Verkauf gekom-
men.

YouVent 2019

(deu) „A place to be“, einen "Platz zum bleiben" suchten zehn Konfirmandinnen und Konfirmanden gemeinsam mit Pfr. Roland Kusterer, Diakon Roland Deusch, Kirchengemeinderat Ole Englert und Praktikantin Nicole Faller. Fündig wurden sie gemeinsam mit 1.300 weiteren Jugendlichen aus der gesamten badischen Landeskirche vom 27. bis 29. September beim Youvent 2019 in Lahr. Neben vielen Aktionen wurde dort auch überdeutlich, dass Gott selber einen "place 2 be" für
uns bereithält. Was für eine Hoffnung.

Brot für die Welt

Mosambik - Eine Chance für die Müllkinder

Der sechsjährige Francisco geht in die Grundschule, erste Klasse, und lernt mit großer Begeisterung lesen. Eigentlich nichts Besonderes. Für seine Mutter Julieta Mazivila aber ist es eine Sensation:

Sie lebt mit ihren vier Kindern auf der Müllhalde Hulene, einem stinkenden Drecksberg bei der Millionenstadt Maputo und verdient den kargen Lebensuntterhalt der Familie mit dem Sammeln von Müll. Sie hatte nie die Möglichkeit lesen und schreiben zu lernen. Dass ihre Kinder die Chance auf Bildung und damit auf ein besseres Leben haben, verdankt sie der Hilfsorganisation Renascer-OMAC. Die Partnerorganisationen von Brot für die Welt betreibt ein Sozialzentrum, in dem die Kinder vielfältige Unterstützung bekommen: Hilfe bei den Hausaufgaben, jemand, der zuhört bei ihren kleinen und großen Nöten und ein warmes Mittagessen – für viele Kinder die einzige Mahlzeit am Tag! Für Francisco natürlich besonders wichtig: Im Sozialzentrum sind immer genug Freundinnen und Freunde zum Spielen da. Die älteren Jugendlichen können eine Ausbildung im Metallbau, Schneidern und Korbflechten machen. Mindestens genauso wichtig ist es aber, die Eltern zu unterstützen: Die Leute von Renascer-OMAC besuchen sie und tun alles dafür, dass die Mädchen und Jungen aus dem Umfeld der Müllkippe in die Schule gehen können. Sie überzeugen die Eltern davon, dass die Zukunft ihrer Kinder davon abhängt und helfen, wenn nötig, den Eltern, die oft Analphabet*innen sind, ihre Kinder an der Schule anzumelden.

„Vor ein paar Jahren mussten noch tausend Mädchen und Jungen beim Sortieren des Abfalls mitarbeiten“, erzählt Julieta Mazivila, Mitarbeiterin des Sozialzentrums. „Jetzt gibt es dort nur noch wenige.“ Und sie fügt hinzu: „Kinder brauchen sichere Orte und Menschen, die sie umsorgen. Die Müllkippe ist das Gegenteil. Dass OMAC das Sozialzentrum betreibt, ist für uns alle im Viertel ein Segen.“

Hier dürfen Kinder auch einfach Kinder sein. Dann ist die Müllkippe, obwohl nur ein paar hundert Meter entfernt, ganz weit weg.

Verwenden Sie den beigelegten Überweisungsträger oder spenden Sie direkt auf das Spendenkonto der ev. Kirchengemeinde Oberkirch, IBAN: DE35 6645 0050 0006 0296 32, Verwendungszweck: „Brot für die Welt“.

Herzlichen Dank dass Sie mit Ihrer Spende Zukunft schenken!
Ihr Volker Erbacher, Diakonie Baden

   

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