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Im Jahre 1801 fiel die Herrschaft über Oberkirch an den evangelischen Markgraf von Baden. Dadurch kamen nach und nach evangelische Beamte und Angestellte ins Renchtal, so dass die Zahl aller Evangelischen im Jahr 1850 auf 77 angestiegen war. Für sie fand am 26. Dezember 1857 der erste evangelische Gottesdienst in einer Brauereigaststätte in Oberkirch statt. Ab 1862 wurde der aufstrebenden Gemeinde ein eigener Vikar zugewiesen.

1866 wurde - ermöglicht durch finanzielle Unterstützung des Gustav-Adolf-Werkes, des Evangelischen Oberkirchenrates und vieler Spenden aus Oberkirch – auf dem Grundstück eines ehemaligen Kapuzinerklosters eine eigene Kirche erbaut. Tatkräftige Unterstützung kam auch von der katholischen und der politischen Gemeinde Oberkirch. So entstand eine der ersten "Diaspora-Kirchen" in der Evangelischen Landeskirche Baden.

1936 wurde ein Chorraum und ein Turm mit einem Geläut von drei Glocken an die Kirche angebaut und am 29. März 1936 durch Landesbischof Dr. Kühlewein eingeweiht.

Die nachfolgenden Kriegsjahre forderten von der Kirchengemeinde große Opfer. Ständig stieg die Zahl von gefallenen oder vermissten Gemeindegliedern. Zwei der drei Glocken wurden im Lauf des zweiten Weltkrieges wieder eingeschmolzen und auch Kirche und Pfarrhaus wurden in den letzten Kriegstagen durch Granatbeschuss schwer beschädigt.

Neues Kirchenfenster1949 konnten zwei neue Glocken installiert werden. 1969 fanden längere Renovierungsarbeiten ihren Abschluss. Die alte Orgel aus dem Jahr 1928 wurde dabei durch eine neue ersetzt, Chorraum und Empore grundlegend verändert und neue Kirchenfenster eingesetzt. Für diese Fenster erarbeitete Prof. Schreiter einen modernen Entwurf und schuf damit Fenster, die der Kirche einen eigenen Charakter geben.

Auch heute ist die Evangelische Kirchengemeinde Oberkirch, bedingt auch durch die Veränderungen im Osten Europas, ständig im Wachstum begriffen, so dass die Zahl der Gemeindeglieder momentan über 3.200 (Stand 2005) liegt.

   

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