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Christussymbol aus der evangelischen Kirche kommt in Cyriak unter / Gebete am Gründonnerstag

Einen Kreuzzug der besonderen Art unternahmen am Gründonnerstag Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde. Sie trugen das Holzkreuz in die katholische Kirche, wo es während der Umbauarbeiten "Kirchenasyl" erhält.

Oberkirch (rv). lm Zuge der bevorstehenden lnnensanierung der evangelischen Kirche Oberkirch musste das große Holzkreuz, das den Altarraum schmückt, seinen Platz räumen. lm Anschluss an den abendlichen Gründonnerstagsgottesdienst wurde das drei Meter hohe Kreuz in einer Fackelprozession von der evangelischen zur katholischen Kirche getragen. Pfarrer Lukas Wehrle und die Ministranten nahmen das Kreuz am Kirchenportal in Empfang und hießen Pfarrer Roland Kusterer und die "evangelischen Geschwister" herzlich willkommen. Die Träger legten das Kreuz auf die Stufen vom Altar. Im Anschluss an den Gründonnerstaggottesdienst folgten die Gebetsstunden bis Mitternacht. Als Besonderheit in diesem Jahr wurde das Kreuz aus der evangelischen Kirche in der katholischen Karfreitagsliturgie verehrt.

Die katholische Pfarrgemeinde hatte es der evangelischen Pfarrgemeinde vor 150 Jahren zur Einweihung der Kirche geschenkt. Das Kreuz wird nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten, der für Mitte November geplant ist, wieder seinen Platz an der gewohnten Stelle in der evangelischen Kirche einnehmen. Zuvor wird es in der Werkstatt der Holz- und Steinbildhauerei Huber Oberkirch restauriert und aufgehellt. Die Kosten dafür übernimmt wie vor 150 Jahren die
katholische Pfarrgemeinde.

Kreuzgang: Diakon Roland Deusch, Heinz Rothenberger, Erich Rausch und Karl-Heinz Teuscher (von links) trugen das Kreuz auf ihren Schulternvon der evangelischen Kirche durch die Hauptstraße zur katholischen Kirche. Text und Fotos: Roman Vallendor

   

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