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Tageslosung  

Tageslosung vom 25.04.2019
Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
   

Jahreslosung 2019  

Gott spricht:

"Suche Frieden und jage ihm nach!"

Psalm 34,15 (L)

   

Anmeldung  

   

Beim ökumenischen Vesperbrot am Donnerstagabend im Evangelischen Gemeindehaus vertieften die Christen beider Konfessionen ihr gutes Miteinander der gelebten Ökumene in alltäglichen Dinge. 70 Besucher des Begegnungsabends tauschten sich auf der Grundlage von Impuls-Referaten über die Veränderungen seit der Reformation in ihren Kirchen aus.

Von Roman Vallendor

Oberkirch. Beste Gesprächsgrundlage zum gegenseitigen Meinungsaustausch über die Veränderungen in den beiden christlichen Kirchen seit der Reformation war zu Beginn der Veranstaltung das Vesper mit selbstgebackenem Brot und Käsebeilage. Moderator Tobias Tiltscher, Referent für Öffentlichkeit im Katholischen Dekanat Karlsruhe, stellte die Referenten Pfarrer i. R. Waldemar Schweinfurth und Jesuitenpater Klaus Mertes (St. Blasien) vor und richtete den Blick auf das Motto "Ökumene - so wichtig wie das tägliche Brot!". Seine Impulse fasste er in drei Gedanken: "Die Reform in der Kirche ist ein andauernder Prozess. Die Kirche trägt die Kraft des Heiligen Geistes in sich und erneuert sich selbst und die Welt. Die Kirchenspaltung ist ein andauerndes Ärgernis". Im Reformationsjahr sei es ein Skandal, dass Christen nicht mit einer Sprache sprächen. Beide Kirchen hätten noch keine sakrale Tischgemeinschaft. Doch der Glauben an Jesus Christus stehe über allem. Trotzdem habe sich viel getan, meinte Tiltscher.

Pfarrer i.R. Waldemar Schweinfurth stellte die Fragen: "Wo stehen wir heute? Was sagt uns die Reformation von Martin Luther anbetracht der Säkularisation und der Kirchenaustritte". Seine Antwort lautete: "Ohne Martin Luther gäbe es keine Reformation. Luther ist die zentrale Gestalt des Protestantismus". Da die Reformation viel mit dem Wort zu tun habe, müsse die Sprache der Theologen verständlich sein. Seiner Überzeugung nach müsse die Bibel immer wieder neu entdeckt und verstanden werden. Die Reformation für die Kirche müsse man weiter denken. Luther habe keinen Zweifel an Gott gehabt, aber an der Existenz des Teufels. Daher müsse man aus Schweinfurths Sicht den "Teufelsglauben" hinter sich lassen. Im Hinblick auf die Ökumene forderte Pfarrer Schweinfurth, dass es keine Rückkehrökumene geben dürfe. Die Erkenntnis daraus lautete: "Einheit in versöhnter Verschiedenheit". Die Lehre trenne, die Basis sei aber schon nah beieinander. Ziel aller Christen müsse sein, eine christliche Kirche im Sinne Christ, ohne den Alleinanspruch der katholischen Kirche, zu werden. Sein Fazit lautete: " Gottes Gnade ist bunt, nicht einfarbig".

oekumenisches vesperbrot 2017

In seiner Stellungsnahme zur Abendmahlsfrage richtete Jesuitenpater Klaus Mertes den Fokus auf den charismatischen Theologen Ignatius (1540), der einen anderen Zugang zur Spiritualität als die Papstkirche vertrat. Auch Pater Mertes wandte sich gegen eine "Rückkehrökumene". Die katholische Kirche sei eine andere wie vor 500 Jahren. Für die Umkehr in der Ökumene bedürfe es einen Anstoß von außen. Die Abendmahlsfrage rückte er in den Kontext mit dem Widerstand in den Konzentrationslagern, wo katholische und evangelische Brüder vor ihrer Hinrichtung Gemeinschaftsmessen feierten. Papst Franziskus habe jüngst die Sehnsucht nach gemeinsamen Abendmahl bekräftigt, bekräftigte Mertes. Als ersten Schritt dahin plädierte der Jesuitenpater für die Öffnung für eine gegenseitige eucharistische Gemeinschaft. Sein Fazit lautete: "Die innere Erneuerung in der katholischen Kirche ist ein Fortschritt zur Ökumene".

Foto: Roman Vallendor
Beim ökumenischen Vesperbrot: (linke Tischseite, von vorne) Pfarrer Roland Kusterer, Tobias Tiltscher, (rechte Tischseite, von vorne) Pfarrer i.R. Waldemar Schweinfurth, Pater Klaus Mertes S

   

Kontaktinformationen  

Pfarrer Roland Kusterer
Kapuzinergasse 2
Oberkirch, 77704
07802 / 2291
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Öffnungszeiten Pfarramt  

Unser Pfarramt in der Kapuzinergasse 2 ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Mo: 9:30 - 11:30

Di: 9:30 - 11:30

Do: 9:30 - 11:30

Fr: 9:30 - 11:30

Pfarramtsekretärin: Sabine Dauber

Tel: 07802 / 2291

pfarramt@ekiba-oberkirch.de

   

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Nächste Termine  

Sonntag, 28.04.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst mit Pfr. i.R. Schweinfurth
Montag, 29.04.19, 18:00 - 19:30 Probe Gospelchor
Dienstag, 30.04.19, 19:30 - 21:00 Probe Posaunenchor
Mittwoch, 1.05.19, 15:00 - 16:30 Konfirmandenunterricht Gruppe 1
Mittwoch, 1.05.19, 16:45 - 18:15 Konfirmandenunterricht Gruppe 2
Freitag, 3.05.19, 18:15 - 19:45 Probe Chor Surprisium
Sonntag, 5.05.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst mit Abendmahl
   

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