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Tageslosung  

Tageslosung vom 18.08.2019
9. Sonntag nach Trinitatis
Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.
Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.
   

Jahreslosung 2019  

Gott spricht:

"Suche Frieden und jage ihm nach!"

Psalm 34,15 (L)

   

Anmeldung  

   

 


Vorwort

Gute Worte sind Balsam für die Seele

Liebe Leserinnen und Leser, unsere Sprache und der Umgang miteinander werden allgemein immer aggressiver und härter. Da wird nicht nur im Hintergrund getuschelt und intrigiert, bei Konflikten geht es öfter laut und aggressiv zur Sache. Sogar in politischen Auseinandersetzungen sind Beschimpfungen an der Tagesordnung. Die lebhafte Art der Auseinandersetzung im britischen Unterhaus in London finden wir vielleicht recht unterhaltsam. Aber für Ministerpräsidentin Theresa May war das sicher nicht angenehm, wenn sie nach dem Aushandeln eines „Deals“ (Abkommen) mit der EU wieder mal von allen Seiten aufs Korn genommen wurde. Aber nicht nur in der großen Politik,auch in Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Betrieben und Vereinen spiegeln sich diese Verhaltensweisen wider. Auch vor kirchlichen Gremien und Kreisen machen sie nicht halt. Die Schwächen der Anderen werden oft gnadenlos an den Pranger gestellt und ausgenutzt. Hinzu kommt die Gleichgültigkeit vor der äußeren und inneren Not eines Menschen in allen Schichten der Gesellschaft.

Wie Balsam für die Seele klingt dagegen der Monatsspruch für Juni:

Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder (Sprüche 16,24). Schließen wir doch mal die Augen und schmecken diesem Satz nach: Ein sonniger Morgen, knusprige Brötchen mit Butter und Honig, dazu duftender Kaffee oder ein goldgelber Tee. Mancher Schatten der Nacht und mancher Schmerz in Knochen oder Seele verschwindet dann zwar nicht, wird aber eher zweitrangig. Ein freundliches Wort kann ich nicht mit finsterer Miene sagen, und mit einem Lächeln im Gesicht kann ich nicht laut und aggressiv werden. Unsere Sprache ist Ausdruck unserer körperlichen und seelischen Verfassung.

Das möchte ich vor allem auch mir selbst immer wieder ins Gedächtnis rufen. Daran muss ich immer wieder arbeiten, dass ich Kritik möglichst freundlich rüberbringe. Oder dass ich mir harte Worte erstmal in Ruhe anhöre und erst dann überlegt und ruhig antworte. Oder dass ich erst einmal in mich gehe und dann vielleicht zugeben kann, dass diese oder jene Kritik berechtigt ist. Das wünsche ich mir und uns allen, dass wir immer wieder freundliche Worte finden, auch wenn das nicht immer einfach ist. Ich muss keinem Honig ums Maul schmieren. Aber jedenfalls fühle ich mich viel wohler, wenn ich freundliche Worte höre und sie mit einem Lächeln an andere weitergeben kann. Dazu gebe mir Gott die nötige Geduld und seinen guten Geist.

Eine gesegnete Sommerzeit mit viel Sonne im Herzen und vielen freundlichen Worten wünsche ich mir und Ihnen allen.

Pfarrer Roland Kusterer

 

Gemeindebrief-Austräger gesucht

(rau) Für drei unserer Austräger Bezirke suchen wir schon längere Zeit neue Helfer, die vier Mal im Jahr einen Spaziergang mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit verbinden wollen.

Der Bezirk 12 umfasst die Eisenhüttenstraße und die Ortsstraße in Butschbach mit 17 Heften. Der Bezirk 27 umfasst die Eisenbahnstraße, die Renchallee, die Weingärtnerstraße und die Werkstraße mit 74 Heften. Der Bezirk 32 umfasst
den Storchenweg und den Ziehltenbühndweg mit 46 Heften.

Das ist sicher kein allzu großer Aufwand und kann leicht mit einem Spaziergang verbunden werden. Interessenten melden sich bitte im Pfarramt oder auch per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herzlichen Dank schon im Voraus für Ihre Mithilfe.

 

Verabschiedung von Frau Schmidt im Kindergarten

(käp) Katharina Schmidt wurde nach 21 Jahren wertvollen Wirkens als Raumpflegerin in unserem Käthe-Luther-Kindergarten in ihren verdienten Ruhestand verabschiedet.

Dazu gestalteten die Kinder und Erzieherinnen eine kleine Abschiedsfeier mit Lieder und Geschenken. Pfarrer Kusterer überbrachte den Dank und herzliche Grüße der Kirchengemeinde.

 

Aufruf zu den Kirchenwahlen im Advent 2019

(kus) Demokratie wird in der evangelischen Kirche groß geschrieben. Bis zum 1. Advent (1. Dezember) werden in der Evangelischen Landeskirche in Baden neue Ältestenkreise bzw. Kirchengemeinderäte gewählt. Auch in unserer Evangelischen Kirchengemeinde Oberkirch werden wir einen neuen Kirchengemeinderat wählen. Der Kirchengemeinderat wählt bei Bedarf die Pfarrerin/den Pfarrer, leitet mit der Pfarrerin/dem Pfarrer zusammen die Kirchengemeinde und bestimmt u. a. auch über die Verwendung der Finanzmittel der Gemeinde.

Zur Wahl aufgerufen sind alle Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinde ab 14 Jahren. Wer selbst kandidieren möchte, muss mindestens 16 Jahre alt und ebenfalls Mitglied unserer Gemeinde sein.

In der nächsten Ausgabe des Gemeindelebens, die Anfang Oktober erscheinen soll, werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen. Im Laufe der nächsten Monate werden alle Gemeindeglieder dreimal Post erhalten, zweimal mit Informationen zu den Wahlen und spätestens bis zum 16. November auch den Brief mit den Wahlunterlagen. Die Wahl wird allgemein als Briefwahl stattfinden. Die ausgefüllten Wahlunterlagen und den Stimmzettel kann man in den beigelegten Umschlägen ans Evangelische Pfarramt schicken oder in den Wahlbriefkästen in der Martin-Luther-Kirche, im evangelischen Gemeindehaus, im Käthe-Luther-Kindergarten oder in den Ortsverwaltungen der einzelnen Teilorte einwerfen. Auch am letzten Wahltag, am Sonntag 1. Dezember (1. Advent), können die ausgefüllten Wahlunterlagen und Stimmzettel im geschlossenen Umschlag beim Besuch des Gottesdienstes in der Kirche oder danach beim Kirchencafé bis spätestens 14 Uhr im Gemeindehaus in den Wahlbriefkasten eingeworfen werden. Ab 14 Uhr wird der Gemeindewahlausschuss dann mit der öffentlichen Auszählung beginnen.

Der Gemeindewahlausschuss (GWA) traf sich bereits am 30.April zu seiner ersten konstituierenden Sitzung.

Die Mitglieder des GWA sind: Klaus Apelt, Doris Buyny, Anne-Rose Knapp, Dr. Werner Wagner und Pfarrer Roland Kusterer. Zum Vorsitzenden des GWA wurde Klaus Apelt gewählt, zur stellvertretenden Vorsitzenden Anne-Rose Knapp.

Über eine rege Wahlbeteiligung und somit „stimmkräftige“ Unterstützung unserer Kandidatinnen und Kandidaten durch möglichst viele Gemeindeglieder würden wir uns sehr freuen.

 

Young Voices in der JVA Offenburg

Im Rahmen der Gottesdienstreihe An(ge)dacht hatte sich die evangelische Kirchengemeinde Oberkirch im Oktober vergangenen Jahres dem Thema „Schuld – Sühne – Vergebung“ gestellt und als Referenten den Gefängnispfarrer an der Justizvollzugsanstalt Offenburg Igor Lindner gewinnen können. Der Gospelchor „Young Voices“ unter der Leitung von Klaus Apelt half bei der Ausgestaltung des Abendgottesdienstes.

Beeindruckt vom Engagement der jungen Sängerinnen und Sänger, lud Pfarrer Lindner den Chor zu einem Gegenbesuch ein, um gemeinsam zwei Gottesdienste an einem Sonntagvormittag in der JVA zu feiern.

Die Vorbereitungen machten einen längeren Vorlauf notwendig. Es begann mit der Überlegung jedes Einzelnen, ob er bzw. sie sich das überhaupt zutraut. Die Vorstellung, verurteilten Straftätern so nahe zu sein, bescherten doch einige unruhige Nächte. Dazu kamen erhebliche sicherheitsbedingte Vorarbeiten und Prüfungen. Es wurden Listen der Chormitglieder bereits im Vorfeld eingereicht mit den persönlichen Daten und den Einverständniserklärungen der Eltern der z. T. noch minderjährigen Chormitglieder, die dann am Sonntagmorgen einzeln mit den Sängern und deren Ausweisen abgehakt werden mussten.

Ausweise, Handys, Uhren, Jacken, Taschen und Proviant mussten dann zum Einschluss übergeben werden. Begrüßt wurde der Chor durch Seelsorger Martin Cleiß, der kurzfristig für den erkrankten Pfarrer Lindner einsprang. Er machte auf eine Besonderheit aufmerksam. Jeder Insasse muss sich für den Gottesdienst ausdrücklich anmelden. Wer nicht am Gottesdienst teilnehmen mag, hat in der gleichen Zeit Freigang. Da den Gottesdienstbesuchern an diesem Tag der Freigang entfällt, das Kommunikationsbedürfnis aber vorhanden ist, ist es wesentlich lauter als bei einem „normalen“ Gottesdienst.

Aus Sicherheitserwägungen lässt man die Untersuchungshäftlinge nicht gemeinsam mit den Strafgefangenen an einer Veranstaltung teilnehmen. So wurden zwei Gottesdienste nacheinander abgehalten und vom Gospelchor musikalisch begleitet. Mit großem Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher. Hier in der JVA zu singen war für den Chor eine besondere Erfahrung und es hat nicht nur Freude gemacht sondern wird nachdrücklich in Erinnerung bleiben.

 

Konfirmation

(rau) Am Sonntag Cantate, den 19. Mai feierten in Oberkirch 26 Jungen und Mädchen ihre Konfirmation. Pfarrer Kusterer und Diakon Roland Deusch gestalteten den Gottesdienst, der wie jedes Jahr in der katholischen Pfarrkirche St. Cyriak stattfand, da die evangelische Martin-Luther-Kirche zu klein ist.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Olaf Fütterer an der Orgel, durch den Posaunenchor unter der Leitung von Michael Kretschmer und durch den Gospelchor „Young Voices“ unter der Leitung von Klaus Apelt.

 

Jubelkonfirmation – Den Glauben an Gott erneuert

(rau) Am Sonntag Judica, dem 7. April, trafen sich acht ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden zu ihrer Jubelkonfirmation in der Martin-Luther-Kirche. Sie durften eine Gnaden (70 Jahre), vier Eiserne (65 Jahre), zwei Diamantene (60 Jahre) und eine Goldene (50 Jahre) Konfirmation feiern.

Die Jubilarinnen und Jubilare hatten sich vor dem Gottesdienst im Gemeindehaus eingefunden und zogen von dort aus zusammen mit Pfarrer Roland Kusterer zu den Klängen des Posaunenchores in die Kirche ein. Der Gottesdienst wurde von Professor Thierry Mathis (Straßburg) an der Orgel begleitet. Unsere Jubilare: Peter Wahl, Christian Tosch, Joachim Schweiker, Magret Rosendahl, Inge Dietsche, Karin Mieth, Friedbert Dietsche, Hardy Orlowski.

 

Vorsstellung von Nicole Feller

Auf dem Weg ins Hauptamt - Studentin der evang. Hochschule in unserer Kirchengemeinde

(deu) Seit gut drei Monaten läuft sie nun schon in unserer Kirchengemeinde mit: Fr. Nicole Faller aus Bühl. Sie ist Studentin der evangelischen Hochschule (EH) in Freiburg. Im Rahmen ihres Praxissemester hospitiert sie bei Gemeindediakon und begleitet ihn bei seinen Diensten. Roland Deusch fragte nach.

RD: Nicole, was genau reizt Dich an Kirche und Kirchengemeinde?

NF: Die Gemeinschaft. Ich war in meinem früheren Berufsleben schon in vielen Unternehmen tätig, aber so herzlich wie in der Oberkircher Kirchengemeinde bin ich noch nirgendwo aufgenommen worden. Mir ist echtes Interesse und Neugier an meiner Person entgegengebracht worden. Besonders toll und wertschätzend finde ich, dass die Gemeindemitglieder sich mit Handschlag begrüßen - so etwas kenne ich aus meinem bisherigen Berufsleben nicht. Wichtig finde ich außerdem den Zusammenhalt der Gemeinde, der besonders im praktizierten Glauben sichtbar wird.

RD: "Diakonin" - Beruf oder Berufung?

NF: Definitiv Berufung! Ich erlebe es oft, dass die Studenten/innen mit völlig falschen Vorstellungen an den Beruf herangehen. Ein Gemeindediakon arbeitet nicht von Montag bis Freitag von 09:00 - 17:00. Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel (morgens Religionsunterricht, nachmittags Seniorencafé, abends Gremiensitzungen). Dazwischen ist Luft zum Organisieren und Reflektieren, aber auch Zeit für die Familie. Genau dieses Arbeitsmodell reizt mich. Ich kann aber auch verstehen, dass es für viele Kollegen/innen eine Belastung sein kann.

RD: Wie genau läuft ein Studium an der EH ab?

NF: Es ist ein Bachelor of Arts Studiengang, der sehr praxisnah angelegt ist. Die Studiendauer beträgt in der Regel sieben Semester, wovon das komplette dritte Semester ein Praxissemester ist. D. h. die Studierenden sind nicht an der Hochschule, sondern in den Gemeinden um Erfahrungen zu sammeln. Auch in den anderen Semestern wird viel Wert auf Praxisnähe gelegt. Die Hochschule ist relativ klein (ca. 1.000 Studierende) und man kommt so besser und schneller in Kontakt mit den Dozierenden und wird sehr gut von diesen betreut.

RD: Ist aus Deiner Sicht der Beruf einer Gemeindediakonin ein Beruf mit Zukunft?

NF: Definitiv ja! Auch wenn in jeder Gemeinde ein Pfarrer vor Ort wäre, kann er sich nicht nur allein und die Sorgen und Nöte seiner Gemeindemitglieder kümmern. Der Gemeindediakon hat einen völlig anderen Ansatz in der Gemeinde wie der Pfarrer. 

 

Gottesdienst im Grünen

Wir laden ein zu einem Gottesdienst im Grünen mit dem Chor Surprisium, dem Posaunenchor und mit den Kindern des Kindergottesdienstes. Als Gäste begrüßen wir unsere Freunde der Partnergemeinde Straßburg-Meinau.

Anschließend Picknick-Buffet: Jeder bringt mit, was er gerne teilen möchte. Für Brot/Brötchen und für Getränke wird gesorgt. Bitte Geschirr und Besteck mitbringen.

Wann: Sonntag, 30. Juni 10:30 Uhr

Wo: Kurpark Lautenbach hinter der Wallfahrtskirche Mariä Krönung

Bei Regen in der Wallfahrtskirche Mariä Krönung bzw. im katholischen Gemeindehaus

 

Termine, Termine

Ökumenischer Blaulichtgottesdienst

Wir feiern die Beauftragung zweier Notfallseelsorger für die Region Acher-Rench:

Franz Steinbild aus Zusenhofen wird neu mit dem Dienst der Notfallseelsorge beauftragt und Robert Welle aus Haslach erhält den Bezirksauftrag Notfallseelsorge durch die kath. Kirche.

Eingeladen sind beide Kirchengemeinden in Oberkirch und in besonderer Weise Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen.

Wann: Sonntag, 7. Juli 10:30 Uhr
Wo: kath. Pfarrkirche St. Cyriak

Tauffest in Allerheiligen

Wie schon vor zwei Jahren feiern wir gemeinsam mit den beiden Nachbargemeinden Oppenau-Bad Peterstal-Griesbach und Kappelrodeck-Ottenhöfen-Sasbachwalden ein Tauffest.

Nähere Informationen und Anmeldung zur Taufe bei den Pfarrämtern.

Wann: Sonntag, 28. Juli 10:30 Uhr

Wo: Klosterbrunnen in Allerheiligen

Konzert der Liedermacher "die Knodels"

Die Liedermacher Thomas und Rotraut Knodel singen in ihren Liedern zur Gitarre vom kleinen und vom großen Glück.

Manchmal will das Glück entdeckt sein, manchmal stolpert man darüber. Heiter und leicht, nachdenklich und tiefsinnig kommen die Lieder zur Gitarre ins Ohr und scheinen für fast alle Gelegenheiten des Lebens geschrieben zu sein.

Wann: Samstag, 14. Sept. 10:00 Uhr

Wo: Martin-Luther-Kirche

Eintritt: frei, Spenden erbeten

Ökumenische Weinwanderung

Wir wandern mit Kurt Blümle ca. 3 Kilometer durch die Weinberge rund um Tiergarten. An einzelnen Stationen verweilen wir und hören ausgesuchte Bibelstellen und Geschichten aus der Bibel rund um den Wein und verkosten dazu verschiedene Weine.

Die Wege sind Familien- und Kinderwagenfreundlich. Dauer 2 bis 2 1/2 Stunden.

Wann: Sonntag, 22. Sept. 14:00 Uhr

Wo: Tiergarten, Am Tanzberg, beim Kreuz

 

Aufruf zum Dosensonntag am Erntedankfest

(rau) Wie bei den vergangenen Erntedank-Gottesdiensten möchte die evangelische Kirchengemeinde auch dieses Jahr die Arbeit der Oberkircher Tafel unterstützen.

Daher rufen wir am Erntedankfest am 6. Oktober 2019 alle Gottesdienstbesucher zu einem "Dosensonntag" auf:

Bringen Sie eine (oder mehrere) Konservendosen (oder andere haltbare Lebensmittel... z. B. Nudeln, Kaffee, Mehl, Zucker) mit in die Kirche und spenden Sie diese der Oberkircher Tafel. Die Lebensmittel sollten natürlich nicht geöffnet und die Mindesthaltbarkeit noch nicht abgelaufen sein.

Die Offenburger Muttertafel ist vom Finanzamt als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.

 

Woche der Diakonie

„UNERHÖRT! DIESE ALLTAGSHELDEN.“

Woche der Diakonie vom 29. Juni bis 7. Juli 2019

Alltagshelden tragen keinen Umhang und keine Masken. Sie haben keine übermenschlichen Kräfte und kommen nicht aus dem Nichts. Und selten sind sie Einzelkämpfer. Denn sie wissen: Gemeinsam schaffen wir etwas, was jede und jeder alleine nie schaffen würde: Mensch sein. Und anderen helfen, Mensch zu bleiben.

Unauffällig sind sie meistens – diese Art von Heldinnen und Helden. Denn der Alltag nimmt sie voll in Beschlag. In unserer Kirchengemeinde. In unserer Nachbarschaft. In der Schwangerenkonfliktberatung, der Diakoniestation, der Pflegeeinrichtung, der Kita, der Werkstatt für Menschen mit Behinderung, der Schuldnerberatung, dem Tafelladen.

So sehen sie aus: Die dreißigjährige Alleinerziehende, mehr als ausgelastet, die trotzdem noch ein fremdes Kind bei sich aufnimmt, das sonst in ein Heim müsste. Der Ruheständler, der Stunden und Stunden auf Behördengängen zubringt, um jugendlichen Flüchtlingen den Start ins Berufsleben zu erleichtern. Die Pflegekraft, die neben ihrem Fachwissen ihr ganzes Herz und ihre ganze Empathie einbringt, um Menschen, die auf sie angewiesen sind, mit Liebe zu begegnen. Die Frau und der Mann, die sich sagen: „Da will ich mithelfen – mit meiner Spende.“

Sie fallen kaum auf. Aber sie erkennen sich untereinander. Als Haupt- und Ehrenamtliche, als Spenderinnen und Spender, als Nachbarn und Mitmenschen, die es selbst nicht leicht haben.

Ohne Worte. Einfach beim Tun. Und verändern die Welt – in Gottes Richtung. Unsere Kirche und ihre Diakonie bietet einen Platz für Alltagshelden: In den fast 2.000 Angeboten vom Arbeitslosenprojekt bis zum Treff für Menschen mit psychischer Erkrankung, von der Bahnhofsmission bis zum Mehrgenerationenhaus, vom Seniorenheim bis zur Kindertagesstätte, von der Sozialstation bis zur Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung, von der Jugendhilfeeinrichtung bis zur Schwangerschaftskonfliktberatung. Die mehr als 37.000 haupt- und 12.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie in Baden kennen ihre Aufgabe – und lieben sie. Sie bieten Schutz, zeigen Möglichkeiten, schaffen Perspektiven, ermöglichen Freiräume. Durch sie entsteht etwas Neues, etwas Gutes.

Durch die Sammlung der Diakonie werden in diesem Jahr besonders Projekte unterstützt, die die Begegnung zwischen Menschen fördern, Einsamkeit durchbrechen und die Chancen zu einem selbstbestimmten Leben verbessern. Projekte, die den Alltag von Menschen erleichtern sollen.

Bitte machen Sie mit. Seien Sie selbst eine Alltagsheldin oder ein Alltagsheld. Mit dem, was Sie einbringen können und möchten. Mit Ihrer Zeit und Ihrem Engagement und mit Ihrer Spende. Auch bei Ihnen vor Ort und in der Region! Denn 20 Prozent Ihrer Spende bleiben in Ihrer Gemeinde für ihre eigenen diakonischen Aufgaben und weitere 30 Prozent erhält das Diakonische Werk Ihres Kirchenbezirks.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Infos unter: www.diakonie-baden.de 

 

Nach dem Kreuzweg – Café Abraham

(deu) Was genau hat es mit dem Kreuz auf sich? Wie sehen eure Traditionen um Passion und Ostern aus?

Solche und ähnliche Fragen der Muslime in Oberkirch führten dazu, dass sich die "Initiativgruppe Café Abraham" dem ökumenischen Kreuzweg in der Karwoche am 16. April angeschlossen hat.

Der gemeinsame Weg begann dabei bei der Martin-Luther-Kirche und führte über die untere Hauptstraße bis zum Seniorenzentrum St. Barbara. An drei Orten wurde eine “Statio” (lat. Aufenthalt) eingelegt, gemeinsam gebetet und kurz innegehalten.

Taizélieder begleiteten den Kreuzweg. Geleitet wurde der Kreuzweg von den beiden Ortspfarrern Lukas Wehrle und Roland Kusterer. Anschließend traf man sich in unserem Gemeindehaus bei einem kleinen Imbiss zu einem lockeren Gespräch rund um die wichtigsten Tage im christlichen Jahreskreis.

Nicole Faller von der Evangelischen Hochschule in Freiburg führte mit einem Kurzvortrag in das Thema ein. Darin spielte auch das “Scherbenkreuz” der diesjährigen Konfirmanden eine Rolle; ein Symbol für Vergebung und Freiheit.

So manche Frage, Rückmeldung und ein gelungenes Gespräch schlossen sich daran an.

In der Runde mit dabei auch der Imam der muslimischen Gemeinde. Moderiert wurde der Abend durch Gemeindediakon Roland Deusch.

Wieder einmal hat sich gezeigt: Dort wo Menschen beider Religionen und Kulturen miteinander ins Gespräch kommen, entstehen Brücken aufeinander zu.

Die Initiativgruppe Café Abraham entstand vor fünf Jahren und ist die verbindliche Fortführung vieler zuvor stattgefundenen Begegnungen. Sich besser kennen und dabei verstehen lernen ist dabei das erklärte Ziel.

Wollen sie mehr erfahren? Besuchen sie uns doch einfach. Beim interkulturellen BUNT-Fest der Stadt Oberkirch am 6. Juli im Stadtgarten ab 14.00 Uhr.

Und versprochen: Sie dürfen mitreden!

 

Freiwilliges soziales Jahr im Kindergarten

Interview mit Florian Buchhardt

Florian Buchhardt, 18 Jahre alt, absolviert seit September 2018 ein freiwilliges soziales Jahr im evangelischen Käthe-Luther-Kindergarten in Oberkirch. Das Interview führte Bettina Käppeler.

BK: Florian, was hat Dich dazu bewogen, Dich im Kindergarten für die FSJ-Stelle zu bewerben, bzw. welche Motivation hattest Du?

FB: Nach meiner mittleren Reife wollte ich die Chance nutzen, mich erst einmal persönlich weiter zu entwickeln und an meinen sozialen Kompetenzen zu arbeiten.

BK: Was sind Deine Aufgabengebiete?

FB: Anfänglich war ich stark in die hauswirtschaftlichen Abläufe eingebunden. Mittlerweile unterstütze ich flexibel die verschiedenen Gruppen. Vor allem draußen spiele ich mit den Kindern Spiele wie Fangen und Verstecken. Das gefällt allen Kindern sehr gut.

BK: Ist dieser soziale Berufsweg so, wie Du ihn Dir vorgestellt hast?

FB: Ich habe mir diesen Beruf zwar nicht leicht vorgestellt, aber er ist doch noch schwieriger als gedacht. Die verschiedenen Aufgaben sind doch sehr verzweigt.

BK: War bzw. ist dieses Jahr eine Entscheidungshilfe für Deine spätere berufliche Laufbahn?

FB: Beruflich möchte ich später in der IT-Branche arbeiten. Davon ist die Arbeit im Kindergarten zwar weit entfernt, doch habe ich hier viel gelernt, so z. B. den Umgang mit Menschen und flexibles Arbeiten. Überhaupt weiß ich durch die verschiedenen Angebote im FSJ meine Stärken besser zu nutzen. Das kann ich auch in meinem späteren Beruf gut einsetzen.

BK: Was hat dir bis jetzt am meisten Spaß gemacht:

FB: Ganz toll finde ich das Freispiel mit den Kindern. Sie z.B. beim Legobauen zu neuen Ideen anregen. Und das Kinder ihre Freude darüber ganz deutlich und unverfälscht zeigen. Auch fühle ich mich im Team ganz gut aufgehoben und angenommen. Alle Kolleginnen sind mir gegenüber sehr freundlich.

BK: Kannst Du anderen jungen Menschen ein freiwilliges soziales Jahr empfehlen?

FB: Ja, denn es ist komplett anders als in der Schule. Man entwickelt sich im Umgang mit Menschen weiter und lernt Grundlagen des Berufslebens kennen. Im FSJ arbeitet man nicht nur im Kindergarten, sondern vor allem sind auch die Seminare sehr gut, die man übers Jahr besucht.

 

Frauenfrühstück am 16. März 2019

Warum bringen uns manche Menschen zur Weißglut und warum lösen wir bei anderen manchmal auch heftige Gefühle aus?

Das Thema scheint viele Menschen angesprochen zu haben, zum ersten Mal konnten wir nicht alle Anmeldungen annehmen. Mit 95 Personen waren wir leider an unserer Kapazitätsgrenze angekommen.

Im Vortrag ging es darum, zu beleuchten was es mit uns zu tun hat, wenn wir uns über andere aufregen. Unser eigener Anteil hat mit unserem Schatten zutun, mit der Seite, die wir ablehnen und wegschieben, die aber doch zu uns gehört. So haben wir für jede Teilnehmerin eine kleine Schattenfrau gebastelt, die als Erinnerung mit nachhause genommen werden durfte.

Auch die Bibel kennt viele Schattengeschichten, so haben wir uns den Konflikt der beiden Schwestern Maria und Marta näher angeschaut. Die Frauen konnten sich gut einfühlen und stellten fest, dass beide Seiten in ihnen leben wollen, wer aber nur Martha lebt, wird neidisch auf Maria und der Neidschatten schlägt zu.

An vielen Beispielen wurde die Schattenproblematik aufgezeigt und immer wieder hervorgehoben, dass im Schatten auch Schätze verborgen sind, wenn man ihn annimmt und akzeptiert, kann er verändert werden. Mehr Frieden mit sich selbst, mit anderen, mehr Lebendigkeit und Freiheit entsteht durch Schattenakzeptanz. Das Dunkle kann zum Segen werden!

Ein Segen ist es auch, dass sich in unserem Team so unterschiedliche Frauen mit ganz verschiedenen Gaben einbringen, jede ist wichtig und wertvoll, nur gemeinsam können wir solche großen Projekte händeln.

Christa Jösel-Schweinfurth

 

Einladung zum Gottesdienst am Frauensonntag an "Alle" am 22. September um 10 Uhr in der Martin-Luther-Kirche

Der Frauensonntag hat eine über 100-jährige Tradition, damals wurde er tatsächlich von Frauen für Frauen ins Leben gerufen. Man bat die Pfarrer einmal im Jahr, meistens in der Adventszeit, einen Sonntag für die Belange der Frauen freizuhalten. An diesem Sonntag sollten Themen, die vermehrt die Frauen betrafen, z. B. Kindererziehung aufgegriffen werden und eine Frau sollte dazu sprechen. Das war damals ziemlich modern und fortschrittlich gedacht. Heute sind diese Gottesdienste in dieser Form nicht mehr nötig, andere Frauenveranstaltungen haben sie abgelöst.

Was geblieben ist, ist die Tradition, dass ehrenamtliche Frauen einen kreativen Gottesdienst gestalten, in dessen Vorbereitung sie viel Liebe und Zeit investieren. So auch am 22. September. Mitwirken wird der Chor Surprisium. Die ganze Gemeinde ist herzlich eingeladen!

 

   

Kontaktinformationen  

Pfarrer Roland Kusterer
Kapuzinergasse 2
Oberkirch, 77704
07802 / 2291
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Öffnungszeiten Pfarramt  

Unser Pfarramt in der Kapuzinergasse 2 ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Mo: 9:30 - 11:30

Di: 9:30 - 11:30

Do: 9:30 - 11:30

Fr: 9:30 - 11:30

Pfarramtsekretärin: Sabine Dauber

Tel: 07802 / 2291

pfarramt@ekiba-oberkirch.de

   

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Nächste Termine  

Sonntag, 18.08.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst mit Taufen
Sonntag, 25.08.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst mit Pfr. i.R. Schweinfurth
   

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