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Tageslosung  

Tageslosung vom 25.04.2019
Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
   

Jahreslosung 2019  

Gott spricht:

"Suche Frieden und jage ihm nach!"

Psalm 34,15 (L)

   

Anmeldung  

   

 


Vorwort

500. Jubiläumsjahr der Reformation - Jahr der Ökumene in Oberkirch

Liebe Leserinnen und Leser, Erntedank, Reformationstag, Allerheiligen, Buß- und Bettag, Ewigkeitssonntag…

Das Kirchenjahr neigt sich unweigerlich seinem Ende zu. Und damit auch das 500. Jubiläumsjahr der Reformation. Am 31.Oktober 2017 jährt sich der Thesenanschlag an der Tür der Schlosskirche in Wittenberg zum 500ten Mal. In diesem Jahr wird der 31. Oktober ein staatlicher Feiertag sein. Eine große Tageszeitung veröffentlichte einen sehr kritischen Artikel mit dem Tenor: Außer Spesen nichts gewesen. Das Jubiläumsjahr habe so gut wie nichts gebracht. Sicher, es sind nicht Massen von Menschen in die Kirche eingetreten. Und auch beim Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg waren nicht viel mehr Besucher als sonst.

Aber dass das Jubiläum nichts bewegt hätte, können wir aus Oberkircher Sicht so nicht stehen lassen. Vor allem im ökumenischen Dialog mit der katholischen Kirche sind wir im Jubiläumsjahr hier vor Ort einen deutlichen Schritt aufeinander zugegangen. Nachdem das große Kruzifix über die Zeit der Renovierung unserer Kirche zuerst in der katholischen Kirche stand und dann gereinigt und restauriert wurde, feierten wir im November am Buß und Bettag einen ökumenischen Gottesdienst, in dem das Kreuz in einer feierlichen Prozession aus der katholischen Kirche ins evangelischen Gemeindehaus und von dort am Ende in die Martin-Luther-Kirche getragen und dort wieder aufgestellt wurde.

Kurz vor dem 1. Advent machten wir unter der Anleitung von Organist und Chorleiter Karl-Heinz Durban einen ökumenischen Streifzug durchs evangelische Gesangbuch und katholische Gotteslob, dabei haben wir eine ganze Reihe Lieder gesungen, die in beiden Kirchen gesungen werden. Unter dem Titel „Himmlische Klänge“ werden wir am Freitag, den 27. Oktober um 20 Uhr wieder solch einen ökumenischen Liederabend im evangelischen Gemeindehaus erleben. Im vergangenen März aßen wir in ökumenischer Eintracht das „ökumenische Vesperbrot“, wobei Pater Mertes und Pfarrer Schweinfurth über die Veränderungen seit der Reformation in der evangelischen und katholischen Kirche referierten und zu lebhaften Diskussionen an den Tischen anregten.

Wir hatten zudem im März eine gemeinsame ökumenische Sitzung des Kirchengemeinde- und Pfarrgemeinderats und gründeten einen Ökumene-Ausschuss, der paritätisch mit evangelischen und katholischen Mitgliedern besetzt ist. Dadurch wollen wir in der Ökumene weiter vorangehen, uns austauschen und miteinander ökumenische Gottesdienste und Veranstaltungenplanen.

So haben wir vor, am Buß- und Bettag, dem 22. November, anstatt des traditionellen Bußgottesdienstes mit Abendmahl wieder einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern, und zwar zum Abschluss der ökumenischen Friedensdekade. Beginn ist um 19 Uhr in der Martin-Luther-Kirche. Das Thema Frieden ist aktueller denn je. Herzliche Einladung an Sie alle.

Weitergehen soll es im neuen Jahr am 21. Januar mit einem ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung der Bibelwoche, Beginn ist um 18 Uhr in der Martin-Luther-Kirche. Auch zum ökumenischen Weltgebetstag am 2. März und zum ökumenischen Kreuzweg am Dienstagabend in der Karwoche, am 27. März, sind alle Christen herzlich einladen. Am Pfingstmontag soll auch im kommenden Jahr wieder ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert werden, dieses Mal hoffentlich bei trockenem Wetter im Stadtgarten.

Über die Stärkung der Ökumene in Oberkirch sind wir froh und wünschen uns auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Gott gebe uns seinen Segen dazu.

Einen gesegneten Herbst wünscht Ihnen Ihr Pfr. Roland Kusterer.

Kirchenchor-Ausflug

(Wag) Am Freitag, den 21. Juli 2017, fuhren 15 Mitglieder des Kirchenchors nach Bad Herrenalb zur Landesgartenschau.

Vom Eingang zur Schweizerwiese aus ging es vorbei an verschiedenen Ausstellungen und durch unterschiedlich gestaltete Gärten der Landschaftsgärtner in das zweite Gebiet, den Kurpark mit prächtigen Dahlienbeeten. Dann trafen sich alle um 12 Uhr zum geistlichen Impuls im Treffpunkt Kirche, einem von Büschen und Bäumen beschirmten Rund. Zur Ruhe kommen, Frieden finden, das waren die Themen der Betrachtungen eines  katholischen Geistlichen. Er sagte „Ich merke, dass Sie gekonnt und mit Freude singen, darum stimmen wir jetzt noch ein Lied an!“ Weiter ging es zum dritten Teil der Gartenschau, der Klosteranlage. Im Paradies, der ehemaligen Vorhalle der Zisterzienserkirche, wurde die Wunderkiefer bestaunt, denn sie scheint ohne Verbindung mit dem Erdreich auf den Steinen des Torbogens zu wachsen.

Kirchgeld 2017/2018

(Kus) An dieser Stelle sei zunächst einmal Allen herzlich gedankt, die unsere Kirchengemeinde alljährlich mit einem festen Betrag unterstützen. Zur Erinnerung: Das Kirchgeld ist eine freiwillige Spende an die Kirchengemeinde. Angefragt sind all jene, die keine Kirchensteuer mehr bezahlen. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Spende in beliebiger Höhe. Sie richtet sich danach, wie viel Sie geben können.

Die Kontoverbindung lautet:
Evang. Kirchengemeinde Oberkirch, IBAN: DE35 6645 0050 0006 0296 32, BIC: SOLADES1OFG, Sparkasse Ortenau.

Wenn sie regelmäßig einen festen Betrag spenden möchten, können Sie die Kirchgeld-Sammlung auch durch einen Dauerauftrag unterstützen. Wir werden Ihnen dann gern Spendenquittungen zusenden.

(Kus) Der Kirchengemeinderathat beschlossen, in diesem Jahr das Kirchgeld für die geplante Isolierung des Dachbodens im Gemeindehaus zu verwenden. Im Sommer ist es im Gemeindesaal oft unangenehm warm, im Winter trotz aufgedrehter Heizung oft recht kühl. Wer einmal an einem warmen Sommertag auf dem Dachboden war, wähnte sich in einer Sauna. Und im Winter fühlte man sich auf dem Dachboden wie im Kühlschrank. Kein Wunder, denn zwischen Gemeindesaal und Dachboden befindet sich nur eine Ziegeldecke und darüber Holzdielen. Aus Gründen der Energieeinsparung und des Umweltschutzes soll die Geschossdecke zwischen Gemeindesaal und Dachboden nun isoliert werden.

Herr Saecker vom Verwaltungs- und Serviceamt in Kehl unterstützt uns bei der Planung und Durchführung. Zwei erste Kostenvoranschläge beziffern die Kosten auf bis zu 25.000 €. Von den Kosten wird zwar der weitaus größte Anteil durch ein Klimaschutz- und Energiesparprogramm der Landeskirche abgedeckt. Einige Tausend Euro müssen aber noch von unserer Kirchengemeinde selbst getragen werden. Bitte unterstützen Sie dieses wichtige Vorhaben unserer Kirchengemeinde mit Ihrem Kirchgeld.

Herzlichen Dank! 

Die weite Reise der Familie Osasi von Nigeria nach Oberkirch

(Kus) In unserem Gemeindehaus feiert eine westafrikanische Pfingstgemeinde ihre Gottesdienste. Richard Osasi Columbus (42) ist ihr Leiter und Prediger. Mit ihm habe ich ein längeres Gespräch geführt.

Richard Osasi hat seinen zweiten Nachnamen Columbus von seinem Großvater, er stammt aus Benin City, einer Großstadt im Westen Nigerias, seine Muttersprache ist Edo. In Nigeria spricht man Englisch, meistens einen lokalen englischen Dialekt, der Pigeon English genannt wird. Zusammen mit seiner Frau Sandra (38), seinen beiden
Töchtern Osarow (12), Osamuyi (8) und seinen beiden Söhnen Odouwa (10) und Osartin (5) lebt er seit einem guten Jahr in Oberkirch. Die drei älteren Kinder gehen in die Schule, der jüngste in den Käthe-Luther-Kindergarten. Richard arbeitet halbtags im Gaisbacher Hof, seine Frau in einem privaten Haushalt.

Sie kamen im Jahr 2005 über Marokko und die spanische Enklave Ceuta am Mittelmeer nach Spanien. Alle vier Kinder sind in Spanien geboren und haben spanische Pässe. 2013 zogen sie zurück in den Norden Nigerias. Dort gab es viele Spannungen und Bedrohungen durch die islamistische Boko Haram, aber keine Wohnung und keine Arbeit. So beschlossen sie schon kurz darauf, wieder nach Spanien zu gehen. Da auch in Spanien ihre Lebensbedingungen schlecht waren, reisten sie bald schon
weiter nach Deutschland. Zuerst wohnten sie zusammen bei einem Freund in einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung, die viel zu eng war.

Sie kamen für einige Tage in einem Jugendheim in Stuttgart unter, von dort ging es nach Karlsruhe in eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge und dann weiter nach Heidelberg. Einige Zeit später kamen sie nach Gengenbach, wo sie neun Monate lang abseits in den Bergen untergebracht waren. Im Sommer 2016 wurde die Familie schließlich in Oberkirch im Containerdorf in zwei Zimmern untergebracht. Im Februar konnte die Familie schließlich eine 3-Zimmer-Wohnung in der Hauptstraße beziehen.

Über seinen Weg zum christlichen Glauben erzählt Richard: In Palma de Mallorca habe er mit seiner Frau im Kirchenchor der afrikanischen Pfingstgemeinde gesungen. Der nigerianische Pastor taufte Richard und seine Frau. Sie trafen sich regelmäßig in einem Privathaus, lasen die Bibel, beteten, sangen und hörten Predigten. Richard hat die Botschaft von Jesus Christus als Befreiung erlebt. So gründete er auch hier in Oberkirch eine Gemeinde, die mit etwa 10-12 Leuten im evang. Gemeindehaus sonntagabends um 17 Uhr Gottesdienste feiert. Sie beginnen wie wir ihren Gottesdienst „Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sie lesen in der Bibel, singen, predigen und beten. Beim Singen fallen manche auf den Boden, reden in Zungen, manche können übersetzen. Auch Prophezeiungen gibt es, je nachdem, welche Gabe (Charisma) einer hat. Richard erzählte, wie er in Spanien erlebte, dass im Traum der Heilige Geist zu ihm kam und mit ihm sprach. Für seine Spiritualität spielt auch das Fasten eine wichtige Rolle. Das Fasten dauert von einem Tag bis zu sieben Tagen hintereinander. Durch Fasten kann man in Trance fallen. Am Ende des Fastens komme die Erleuchtung. „Dann spricht Gott zu uns, und er gibt uns Antworten auf Fragen des Lebens“, sagt Richard. Fasten könne seelisch und auch körperlich heilen. Richard hat diese Erfahrung nach einer Lebensmittelvergiftung in Nigeria gemacht.

Die Kraft des Glaubens habe er auch im Gebet erlebt, vor allem in der Auseinandersetzung mit Vodookult und Hexenglauben in seiner Heimat. Seit einiger Zeit besucht Richard mit seiner Frau in Offenburg einen Deutschkurs. Richard würde gern einmal zusammen mit einem seiner Landsleute, einem Musiker, in einem unserer Gottesdienste musizieren und mit unserer Gemeinde singen. Er fühlt sich mit seiner Familie in Oberkirch wohl und möchte nach der langen Odyssee nun gerne sesshaft werden.

Zu den Gottesdiensten seiner Gemeinde sind alle Menschen herzlich eingeladen.

Vorstellung der neuen Konfirmanden

29 - 32 - 19

(Hun) Dies sind keine Gewinnzahlen sondern die Anmeldezahlen der letzten drei Jahre für den Konfirmandenunterricht. Nach der Erfahrung mit 29 Jugendlichen vor zwei Jahren hatten die Verantwortlichen Pfarrer Roland Kusterer, Gemeindediakon Roland Deusch und der Kirchengemeinderat Helmut Hunger beschlossen, den Unterricht zu teilen. Dies war für den folgenden Jahrgang mit 32 Kindern auch richtig. In diesem Jahr haben sich nur 19 Jugendliche angemeldet, 15 aus Oberkirch und 4 aus der Nachbargemeinde Oppenau / Bad Peterstal, mit der wir auch in diesem Jahr wieder zusammenarbeiten und die Unterstützung von Pfarrer Achim Brodback bekommen.

Wir haben entschieden, dass für diese Konfirmandenzahl eine gemeinsame Unterrichtseinheit passend ist und treffen uns jeweils mittwochs von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Begonnen hat der Unterricht wie immer unmittelbar nach den Pfingstferien. Die ersten Wochen haben wir genutzt, uns untereinander näher zu kommen. Anschließend „musste“ die eigene Konfirmationskerze gestaltet werden. Mit der Smartphone App „Actionbound“ haben wir die Einrichtungen der Gemeinde kennen gelernt. Nachdem wir uns mit der Struktur des Gottesdienstes beschäftigt haben, galt es, den Vorstellungsgottesdienst am 23. Juli vorzubereiten, bevor die Kinder sich nach einem gemeinsamen Grillfest in die Sommerferien verabschiedet haben.

Bereits eine gute Woche nach Ende der Sommerferien fährt der komplette Jahrgang ins Konfi Camp auf den Marienhof bei Offenburg, um gemeinsam mit weiteren ca. 200 Konfirmanden aus der Ortenau ein Wochenende mit einem spannenden und vielfältigen Programm zu verbringen. 

Termine, Termine

Dosensonntag

Wie bei den vergangenen Erntedank-Gottesdiensten möchte die evangelische Kirchengemeinde auch dieses Jahr die Arbeit der Oberkircher Tafel unterstützen. Daher rufen wir am Erntedankfest am Sonntag, den 1. Oktober 2016 alle Gottesdienstbesucher zu einem "Dosensonntag" auf: Bringen Sie eine (oder mehrere) Konservendosen (oder andere haltbare Lebensmittel… z.B. Nudeln) mit in die Kirche und spenden Sie diese der Oberkircher Tafel. Die Lebensmittel sollten natürlich nicht geöffnet und die Mindesthaltbarkeit noch nicht abgelaufen sein. 

Besonderer Abendgottesdienst „An(ge)dacht“

Wir laden sie herzlich ein zu einem besonderen Abendgottesdienst „An(ge)dacht“. Das Thema lautet: "Von der Freiheit eines Christenmenschen" - Welche Bedeutung hat diese wichtige Schrift Martin Luthers auch heute noch für uns?

Sonntag, 15. Okt. 18:00 Uhr, Martin-Luther-Kirche

Kantatengottesdienst

Der Kirchenchor singt in seinem diesjährigen Kantatengottesdienst zum 500. Geburtstag der Reformation Luther-Choräle. Unter anderem wird der Choral: "Eine feste Burg ist unser Gott" in verschiedenen Fassungen dargeboten werden.

Sonntag, 22. Okt. 10:00 Uhr, Martin-Luther-Kirche

Himmlische Klänge

Ein weiterer Streifzug durch das evangelische Kirchengesangbuch und das katholische Gotteslob unter der Leitung von Karl-Heinz Durban. Daneben schauen wir uns die Geschichte und den Werdegang von manchen Liedern genauer an.

Freitag, 27. Okt. 20:00 Uhr, ev. Gemeindehaus

Church-Night

Wir übertragen das Pop-Oratorium „Luther“ auf eine große Leinwand in die Martin-Luther-Kirche. Das ZDF wird die Aufführung in Berlin am 29.10.2017 aufzeichnen und am Reformationstag, 31.10.2017 um 22:15 Uhr in voller Länge ausstrahlen! Der Chor in der Mercedes-Benz Arena in Berlin besteht aus 4.300 Sängerinnen und Sängern.

Dienstag, 31. Okt. 22:00 Uhr, Martin-Luther-Kirche

Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Wir feiern den Buß- und Bettag zusammen mit unseren katholischen Brüdern und Schwestern mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Mittwoch, 22. Nov. 19:00 Uhr, Martin-Luther-Kirche

Die Hospiz-Gruppe in Oberkirch

(bra) „Leben braucht Liebe – Sterben auch!“ Unter diesem Motto arbeitet die ökumenische Hospizgruppe Oberkirch. Ihre ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer übernehmen stundenweise die Begleitung von Sterbenskranken und deren Angehörigen. Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder, um sich auszutauschen und immer wieder fortzubilden. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Schweigepflicht.

Die Hospizarbeit ist christlichen Wertvorstellungen verpflichtet, aber unabhängig von Konfessionen. Gegründet wurde die Hospizgruppe Oberkirch am 23. September 1997 auf Initiative der Pfarrgemeinde St. Cyriak.

Wer in dieser Gruppe mitarbeiten möchte, wird selbstverständlich entsprechend darauf vorbereitet. Für ein erstes Gespräch steht die Einsatzleitung Claudia Braun gerne zur Verfügung. Besteht der Wunsch nach Begleitung durch die Hospizgruppe, ist ebenfalls Fr. Braun die Ansprechpartnerin.

Am 5. November feiert die Hospizgruppe Oberkirch ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst um 10:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Cyriak. Anschließend wird zu einer Ausstellung mit Sektempfang ins Gemeindehaus St. Michael eingeladen.

Ansprechpartner: Claudia Braun, St. Wendelstraße 8, 77704 Bottenau, Tel: 07802-50832, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder die Pfarrämter

Neu in der Hospizgruppe

Vorstellung Nathalie Weber-Böhm

(Hun) Über viele Jahre hat dankenswerterweise Frau Karin Spitzner als Vertreterin der evangelischen Kirchengemeinde die Arbeit der Hospizgruppe Oberkirch begleitet und getragen. Sie hat ihre Mitarbeit eine Zeit vor ihrem Tod im Oktober 2015 einstellen müssen und seither war die evangelische Kirchengemeinde nicht mehr eingebunden in die Arbeit der Hospizgruppe. Dem Kirchengemeinderat war die Lücke, die sich aufgetan hatte, schmerzlich bewusst, doch ist es nicht einfach, jemanden zu finden, der diese belastende und aufopfernde Arbeit übernimmt. Es ist uns deshalb eine große Freude und Erleichterung, der Gemeinde heute Frau Natalie Weber-Böhm vorstellen zu können. Sie ist während des Konfirmandenjahrgangs ihres Sohnes Nils in Kontakt zur Gemeindearbeit gekommen und wir haben „sie nicht mehr losgelassen“. Unsere Hoffnung war, dass sie sich zur Nachwahl in den Kirchengemeinderat bereit findet. Das hat sie aus nachvollziehbaren Gründen für den Augenblick aber ablehnen müssen.

Bei unseren Gesprächen haben wir aber auch über die verschiedenen Aufgaben im KGR gesprochen und die Hospizarbeit vorgestellt. Frau Weber-Böhm hat nicht lange überlegt und sich schnell bereit gefunden, unser Bindeglied zur Hospizgruppe zu sein. Natalie Weber-Böhm ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder, den bereits erwähnten 15 jährigen Nils und einen 7 jährigen Bruder. Sie ist als Krankenschwester im Epilepsiezentrum der Diakonie Kork tätig und hat also auch von ihrer Ausbildung her das notwendige „Handwerkszeug“, um die Arbeit der Hospizgruppe bewerten und begleiten zu können.

Wenn sie neben ihrem Beruf und den vielfältigen Aufgaben in der Familie noch Zeit für sich findet, widmet sie sich ihren Hobbies: sie liest, ist gern draußen in der Natur und freut sich auf Städtereisen. Wir nutzen den Bericht über die Hospizgruppe und die Vorstellung von Natalie Weber-Böhm aber auch, Interessierte aufzurufen, sich der Aufgabe der Sterbebegleitung zu stellen. Insbesondere Frau Claudia Braun freut sich über jede Unterstützung.

Die Gemeindeversammlung

(Hun) Veranstaltungen, Beiträge in den Medien und Diskussionen im Laufe diesen Jahres aus Anlass des 500. Geburtstags der Reformation haben gezeigt, welche Umbrüche und Veränderungen, aber auch welches Beharren die Kirchengemeinden bewegt haben. Auch in unserer Gemeinde in Oberkirch haben wir heute eine ganze Reihe Gremien, die sich der Aufgabe, die Gemeinde zu führen, stellen.

Wir wollen in den nächsten Ausgaben unseres Gemeindebriefes die Gremien und ihre jeweilige Aufgabe vorstellen und starten mit der Gemeindeversammlung. Das macht vor allem Sinn, wenn man berücksichtigt, dass die nächste Gemeindeversammlung am 8. Oktober 2017 um 10.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche stattfindet. Der Gottesdienst beginnt nach Ende der Gemeindeversammlung. Die Gemeindeversammlung besteht aus den nach ordnungsgemäßer Einladung anwesenden Mitgliedern der Pfarrgemeinde. Sie kann grundsätzlich über alle die Gemeinde betreffenden Fragen beraten, insbesondere berät sie den Kirchengemeinderat vor der Ausschreibung
einer Pfarrstelle, vor Baumaßnahmen oder Veräußerung oder Entwidmung kirchlicher Gebäude. Der Haushaltsplan ist der Versammlung vorzustellen und sie kann Anregungen für die folgenden Haushaltsperioden machen. Der Kirchengemeinderat hat über die Arbeit des vergangenen Jahres zu berichten und Vorhaben zur wesentlichen Veränderung in der Gestaltung der Gemeindearbeit zu informieren.

Geleitet wird die Versammlung von dem für 3 Jahre gewählten Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Beide dürfen nicht Mitglieder des Kirchengemeinderates sein. Bis zur Wahl führt der Kirchengemeinderatsvorsitzende die Versammlung. Weitere den Ablauf von Tagesordnung bis Stimmberechtigung und Protokoll betreffende Fragen sind im Detail nachzulesen im Internet unter https://www.kirchenrecht-baden.de/document/28492.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Wir laden Sie ganz herzlich zur unserer nächsten Gemeindeversammlung am Sonntag, den 8. Oktober um 10:00 Uhr in die Martin-Luther-Kirche ein.

Vorläufige Tagesordnung:

  • Begrüßung Marlies Rausch
  • Eingangsgebet Pfarrer Kusterer
  • Beschluss der Tagesordnung Marlies Rausch
  • Wahlen: Vorsitzende(r), Stellvertreter(in), Schriftführer(in) Helmut Hunger
  • Bericht des Ältestenkreises über die Arbeit im vergangenen Jahr Helmut Hunger

 

   

Kontaktinformationen  

Pfarrer Roland Kusterer
Kapuzinergasse 2
Oberkirch, 77704
07802 / 2291
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
   

Öffnungszeiten Pfarramt  

Unser Pfarramt in der Kapuzinergasse 2 ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Mo: 9:30 - 11:30

Di: 9:30 - 11:30

Do: 9:30 - 11:30

Fr: 9:30 - 11:30

Pfarramtsekretärin: Sabine Dauber

Tel: 07802 / 2291

pfarramt@ekiba-oberkirch.de

   

Kalender  

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Nächste Termine  

Sonntag, 28.04.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst mit Pfr. i.R. Schweinfurth
Montag, 29.04.19, 18:00 - 19:30 Probe Gospelchor
Dienstag, 30.04.19, 19:30 - 21:00 Probe Posaunenchor
Mittwoch, 1.05.19, 15:00 - 16:30 Konfirmandenunterricht Gruppe 1
Mittwoch, 1.05.19, 16:45 - 18:15 Konfirmandenunterricht Gruppe 2
Freitag, 3.05.19, 18:15 - 19:45 Probe Chor Surprisium
Sonntag, 5.05.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst mit Abendmahl
   

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