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Tageslosung  

Tageslosung vom 21.07.2019
5. Sonntag nach Trinitatis
So spricht der HERR: Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer.
Nun bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
   

Jahreslosung 2019  

Gott spricht:

"Suche Frieden und jage ihm nach!"

Psalm 34,15 (L)

   

Anmeldung  

   

 

 


Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

die Advents- und Weihnachtszeit hat sicherli auch etwas mit dem Herzen zu tun. So ist die Aussage „Von Herzen schenken“ eines der geflügelten Worte, die inzwischen
die Werbung besetzt hat. Herzliche Grüße zum Fest der Liebe... Von ganzem Herzen mit Liebe gemacht... Wer Werbung im Radio hört und im Fernsehen sieht, wird von Herzen nur so überflutet.

Neulich war ich mit meiner Frau in Offenburg im Kino in dem Film „Das kalte Herz“. Die Geschichte nach dem alten Märchen von Wilhelm Hauff spielt im Schwarzwald um Wolfach und Gutach. Der Film ist gut gemacht, mit guten Schauspielern besetzt und sehr spannend. Peter Munk, ein junger Köhler, hat im Dorf das schöne Mädchen gesehen, das mit dem Sohn des reichen Sägewerkbesitzers tanzt. Seither kennt er nur noch ein Ziel: Dieses Mädchen muss die Seine werden. Dazu muss er aber zu Geld kommen. Er hört vom Holländer Michel, der als Geist in einer Höhle im Wald haust. Der verspricht ihm Reichtum, wenn er sein lebendiges, fleischernes Herz gegen ein steinernes eintauscht. Der Holländer Michel nimmt das lebendige Herz heraus und setzt ihm ein steinernes Herz ein. Schon etliche andere Herzen hängen an Schnüren von der Decke der Höhle des bösen Geistes.

Der Kohlenpeter lässt sich auf den Handel ein. Doch Mitleid kennt er nun nicht mehr, einen Bettler, einen früheren Freund jagt er gnadenlos davon. Vielleicht wird er auch deshalb so reich. Mit dem Holzhandel und der Flößerei verdient er in Holland unendlich viel Geld. Dadurch kann er nun um die Hand des schönen Mädchens anhalten und die beiden heiraten kurz darauf. Aber selbst seine arme Mutter speist er nur mit kargen Almosen ab. Im Zorn darüber, dass seine Frau gelegentlich einem Bettler etwas gibt, stürzt er sie in einen Abgrund.

Gott sei Dank schafft es der Kohlenpeter durch eine List am Ende doch noch, sein lebendiges Herz wieder zurückzubekommen. Dadurch wird auch seine Frau
wieder lebendig. Und er hat gelernt: Ein steinernes, kaltes Herz taugt vielleicht zum Reichwerden, aber nicht zum Glücklichsein. Denn zum Leben gehört ein fühlendes
Herz hinzu: Leid und Schmerz, aber auch Glück und Freude empfinden wir nur durch ein lebendiges, mitfühlendes Herz.

„Ihr habt ein Herz aus Stein, ihr seid kalt und abgestumpft“, das wirft Gott durch seinen Propheten Hesekiel (bzw. Ezechiel) dem Volk Israel vor. Das harte Leben in der Verbannung in Babylon hat sie hart gemacht. Und auch unter uns scheint so mancher ein hartes, gefühlloses Herz zu haben. Kommt man mit einem harten Herzen vielleicht besser durchs Leben?

Gott sagt: „Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben.“ Das ist die Jahreslosung für 2017. Und die Fortsetzung zeigt uns Gottes Absicht: „Ich nehme
das Herz aus Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz aus Fleisch“ (Hesekiel/Ezechiel 36,26). Gott will, dass Menschlichkeit und Herzenswärme unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Gott wird Mensch im Kind in der Krippe, damit wir wieder mitmenschlicher werden. Und damit es uns wieder warm ums Her wird.

Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und Gottes Segen im Neuen Jahr wünscht von Herzen Ihr Roland Kusterer, Pfr.

Unser Kreuz ist zurück

(hun) An Gründonnerstag 2016 haben wir unser Altarkreuz, welches uns vor 150 Jahren katholische Christen der Stadt Oberkirch zur Einweihung unserer Kirche geschenkt hatten, in einer feierlichen Prozession nach St. Cyriak getragen, damit wir unmittelbar nach Ostern mit der Innenrenovierung unserer Kirche beginnen konnten. Ein Tag der Einkehr und Besinnung, der Buß- und Bettag war der richtige Tag, um das Kreuz, welches in der Zwischenzeit auf Kosten der katholischen Kirche durch die Holzbildhauerei Huber restauriert wurde, wieder an den angestammten Platz zu bringen.

Nach einer kurzen Andacht in St. Cyriak wurde das Kreuz durch Mitglieder der katholischen Gemeinde geschultert und geleitet von Fackelträgern unserer Konfirmanden ins Gemeindehaus getragen. Dort versammelten sich evangelische und katholische Christen zu einem ökumenischen Gottesdienst, den die Pfarrer Wehrle und Kusterer gemeinsam gestalteten. Das Kreuz wurde auf den Stufen des Gemeindehauses vor dem Altar abgelegt.

Nach Ende des Gottesdienstes zog die Gemeinde mit dem Kreuz hinüber in die renovierte Kirche. Das Kreuz fand seinen vorläufigen Platz in einem Ständer neben dem Altar. Es wurde am nächsten Tag an seinem ursprünglichen Platz befestigt. Zum Abschluss sang die ökumenische Gemeinde den Taizé-Gesang „Laudate omnes gentes“.

Nach Schlussgebet und Segen gingen in unserer „wie neu“ erstrahlenden Kirche die Türen wieder zu bis zum Festgottesdienst am 1. Advent.

Die Wiedereröffnung unserer Kirche

(hun) Am 1. Advent war es endlich soweit: Nach einer 8-monatigen Bautätigkeit, in der die evangelische Kirche Oberkirch einer kompletten Innenrenovierung unterzogen
wurde, konnte die Gemeinde ihre Kirche zum Wiedereröffnungsgottesdienst in Besitz nehmen.

Unter den Klängen des Te Deum von Marc-Antoine Charpentier „Das Lob soll laut erschallen“, dargeboten von Posaunenchor, Kirchenchor und Chor Surprisium zogen der Landesbischof, Pfarrer Kusterer, Diakon Deusch und der Kirchengemeinderat feierlich in die Kirche, welche bis auf den letzten Platz gefüllt war. Zahlreiche Ehrengäste, darunter der Oberbürgermeister der Stadt Oberkirch Matthias Braun, die Vertreter der im Stadtrat vertretenen Parteien, der Pfarrer der katholischen Seelsorgeeinheit  Lukas Wehrle mit Vertretern seines Pfarrgemeinderates, Vertreter der benachbarten Kirchengemeinden, das Architekten-Ehepaar Robert Crowell und Barbara Kollia-Crowell, Handwerker der am Bau beteiligten Firmen und Spender, die sich von Sinn und Zweck ihrer Zuwendung überzeugen wollten und die Gemeindemitglieder wurden vom Kirchengemeinderatsvorsitzenden Helmut Hunger begrüßt und waren beindruckt von der hellen, luftigen Kirche.

Vor den ersten Reihen hatten die Kinder des Kindergottesdienstes ihren Platz gefunden. Sie brachten unter musikalischer Begleitung von Roland Deusch ihren Beitrag „Tragt in die Welt nun ein Licht“ zu Gehör und machten sich dann auf den Weg in den Kindergarten.

Nach dem Glaubensbekenntnis verkündete Pfarrer Kusterer, was der Kirchengemeinder beschlossen und die Gremie der Landeskirche abschließend befürwortet hat: unsere evangelische Kirche in Oberkirch trägt ab sofort den Namen „Martin-Luther-Kirche“.

Die im Jahre 1936 beim Bau des Kirchturms über dem Seiteneingang angebrachte, inzwischen arg ramponierte Büste Martin Luthers war durch eine großzügige Spende der Firma Jogerst Steintechnologie, die noch im Besitz des damaligen Gipsabdruckes war, neu erstellt worden und wurde im Gottesdienst enthüllt. Sie wird, sobald die Witterungsbedingungen es zulassen, den Platz des verwitterten Vorgängers einnehmen.

In seiner anschließenden Predigt nahm unser Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh immer wieder Bezug auf Martin Luther und seine Grundsätze und deutete mit Hinweis auf unser wiederentdecktes Rundfenster die Bedeutung der Luther-Rose, die auch die Mitte unseres Fensters ziert.

Nach dem Gottesdienst lud der Kirchengemeinderat alle Gottesdienstbesucher zu einem Empfang ins Gemeindehaus. Im nun weltlichen Teil der Feierlichkeiten gratulierte der Landesbischof der Gemeinde zu den gelungenen Baumaßnahmen und wünschte uns für die zukünftige Arbeit Gottes Segen. Oberbürgermeister Mattias Braun beglückwünschte die Gemeinde, dessen Mitglied er ja ist, zur gelungenen Renovierung und stellte seine persönlichen Bindungen an die Kapuzinergasse, Martin-Luther-
Straße und -Kirche und den Bibelvers Sprüche 24,3 - sein Geburtstag - an den Beginn seiner Betrachtung und nahm damit die Gemeinde ein.

Pfarrer Lukas Wehrle konnte für sich feststellen, dass durch die Aktion, dass wir an Gründonnerstag unser Kreuz nach St. Cyriak gebracht haben, es dort seinen Platz gefunden hat und die katholischen Mitchristen das Kreuz am Buß- und Bettag wieder zu uns zurück gebracht haben, nun auch die evangelische Kirche ein Stück weit seine Kirche geworden ist. Die Jubiläen diesen Jahres haben die Ökumene vor Ort belebt.

Das Architektenpaar Crowell, welches die Renovierungsarbeiten geleitet und begleitet hat, berichtete über die erfolgten Maßnahmen.

Pfarrer Roland Kusterer und der Kirchengemeinderatsvorsitzende Helmut Hunger bedankten sich bei den Ehrengästen für die Grußworte und wünschten Allen einen besinnlichen Advent.

Einladung zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg 24-28. Mai 2017

(kus) Wer schon mal beim Kirchentag dabei war, dem wird es schwerfallen, nicht wieder mit dabei zu sein. Nicht nur Kirchenleute, sondern auch Kirchenferne und zigtausende Jugendliche erleben beim Kirchentag die Kirche auf völlig überraschende Weise. Jedenfalls ist der Kirchentag immer (wieder) ein ganz besonderes Erlebnis.

Vom 24. bis 28. Mai 2017 findet im kommenden Jahr in Berlin der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) statt. Aus zeitlichen Gründen müssen wir auf den Abschlussgottesdienst in Wittenberg verzichten. Wer mitfahren möchte, kann sich bei der Evang. Jugend Ortenau (www.evangjugend-ortenau.de) anmelden. Wer nicht im Baden-Quartier, im Klassenzimmer einer Schule auf Isomatte oder Luftmatratze mit Oropax im Schlafsack übernachten möchte, kann sich selbst über die Website des
Kirchentags (www.kirchentag.de) für ein Privatquartier oder beim Ev. Pfarramt mit dem Anmeldeabschnitt oder per E-Mail anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Kosten: Gruppen- oder Privatquartier 21.- €/Person, Familien 42,- €. Dauerkarte 98,- €, ermäßigt Rentner, Behinderte, Studierende, und Teilnehmer bis 25 Jahre 54,- €, Familien 158,- €; Verwaltungsgebühr 5,- €; Fahrt im Reisebus 80.- €. Die Dauerkarte berechtigt zum freien Eintritt für alle Veranstaltungen des Kirchentags von Bibelarbeiten über Diskussionsveranstaltungen bis zu Konzerten, Kino- und Theateraufführungen, in den Markt der Möglichkeiten sowie die kostenlose Nutzung des Berliner Nahverkehrs vom 24. bis 28. Mai. 

Konfi-Camp

(deu) Zum zweiten Mal nahmen unsere Konfirmanden auch dieses Jahr wieder am Konfi-Camp des Kirchenbezirks teil. Vom 23. bis 25.09. fand dieses auf dem Marienhof des CVJM bei Offenburg statt. Gekommen waren ca. 270 Konfirmanden und Konfirmandinnen aus unserer Region mit insgesamt 70 Betreuern. Gemeinsam wurde gespielt, gebastelt, Gottesdienst gefeiert und nachts in den Zelten gefroren. Am Ende waren sich alle einig: Das Camp war einfach zu kurz. Aber sehen Sie selbst...

Konfi-Cup 22.10.16

(kus) Unser aktueller Konfirmanden-Jahrgang hat den Fußball-Konfi-Cup Ortenau-Nord in Lichtenau gewonnen. 1. Platz von 10 Teams. Am 4. Februar gehts zur Endrunde des Badischen Konfi-Cups nach Lahr. Herzlichen Glückwunsch

Spendenübergabe an den Tafelladen

(rau) Fünf große Einkaufskörbe voll gefüllt mit Lebensmitteln aller Art sowie fünf Kisten mit Obst konnte Pfarrer Kusterer im Anschluss an den Erntedankgottesdienst am Donnerstag, den 6. Oktober 2016 dem Oberkircher Tafelladen übergeben.

Die Gottesdienstbesucher sind dem Aufruf zum Dosensonntag gefolgt und haben eine reiche Auswahl an Obst, Konserven, Nudeln und Frühstücks-Cerealien gespendet. Die Lebensmittel sind bereits am selben Nachmittag in den Verkauf gekommen.

Herzliche Einladung zur ökumenischen Bibelwoche am Dienstag, 24. Januar im katholischen Gemeindehaus St. Michael, am Mittwoch, 25. Januar im evangelischen Gemeindehaus und am Donnerstag, 26. Januar im evangelischen Gemeindehaus jeweils um 19:30 Uhr

(kus) Die Frage „Bist Du es?“ stammt aus Matthäus 11,3: Johannes der Täufer, selber im Gefängnis, lässt seine Jünger Jesus fragen, ob er der erwartete Messias ist oder ob sie auf einen anderen warten müssen

„Bist du es?“ - Diese Frage soll in der Ökumenischen Bibelwoche aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden: Wer war Jesus? Was bedeutet er für uns heute? Wer bin ich und wie ist meine persönliche Beziehung zu Jesus?

In drei Abschnitten werden wir diesen Fragen auf den Grund gehen. Besonders spannend ist dabei, dass die Bibelstellen in der Fassung der revidierten Lutherbibel 2017 verwendet werden, die offiziell erst im Oktober 2016 herausgekommen ist.

Die Luther-Fahne - Da ist Freiheit...

(deu) ...lautet das Motto des Lutherjahres, das mit dem 31. Oktober 2016 begonnen hat. Und so haben wir es als Banner auch an unseren Kirchturm gehängt. Angelehnt an 2. Korinther 3, 17 (wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit) will das Lutherjubiläum daran erinnern, was Martin Luther 1517 entdeckt hat: Freiheit, so wie ihn nur der Glaube an Jesus Christus schenken kann. Freiheit im umfassenden Sinne. Frei zu sein, von der Last eigener Schuld und frei zu sein, sich das Heil verdienen zu müssen.

Was uns heute als selbstverständlicher evangelischer Glaube erscheint, war für Martin Luther und seine Zeit eine unerhörte Neuerung. Diesen Freiheitsgedanken wollen wir in mehreren Veranstaltungen aufgreifen. Darunter auch Veranstaltungen gemeinsam mit der katholischen Seelsorgeeinheit Oberkirch:

9. März 2017 - 19.30 Uhr Ökumenisches Vesperbrot im Evang. Gemeindehaus
12. Mai 2017 - 20.00 Uhr Nacht der Freiheit in der Evang. Kirche Oberkirch
24. - 28. Mai 2017 Deutscher Evang. Kirchentag in Berlin und Wittenberg
5. Juni 2017 - 10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Stadtgarten (Pfingstmontag)
24. September 2017 - 10.00 Uhr Gottesdienst zum Thema "Frauen der Reformation"
31. Oktober 2017 - 20.00 Uhr Church-Night in der Evang. Kirche Oberkirch mit der Übertragung des Pop-Oratoriums „Luther“ (Reformationstag)

Der Luther-Kopf – Luthers platte Nase

(deu) Haben Sie sich beim (genaueren) Anblick unserer Kirche auch schon einmal gefragt, warum der „Lutherkopf“ über der Turmtür eine abgeflachte Nase hat? Die Firma Jogerst Steintechnologie Oberkirch ist dem Geheimnis auf die Spur gekommen. Der Stein wurde 1936 in der falschen Richtung behauen, so dass die einzelnen Schichten des Sandsteins senkrecht stehen. Dadurch verwittern sie in der bekannten Form.

Durch einen glücklichen Zufall ist in der Firma Jogerst nun das Gipsmodell von damals wieder aufgetaucht. In den zurück liegenden Monaten hat die Firma Jogerst eine neue Büste gefertigt und diese im Rahmen der Innenrenovierung unserer Kirche der Gemeinde als Spende übergeben. Auf Anregung des Kirchengemeinderates wurde dabei die Inschrift geändert. Die alte Inschrift schien doch sehr durch den damaligen Zeitgeist geprägt. Die neue Inschrift wird aus den sogenannten „Exklusivpartikeln“ lutherischer Theologie bestehen.

Also: sola gratia; sola fide; sola scriptura; solus Christus - allein durch Gnade; allein durch Glaube, allein durch die Schrift und allein durch Christus. Auf diesen Grundpfeilern ruht nach Luther die Rechtfertigung des Menschen vor Gott.

Bei passender Witterung wird die Firma Jogerst den neuen "Lutherkopf" wieder einsetzen.

Die evang. Kirchengemeinde Oberkirch wurde Ende September/Anfang Oktober visitiert.

(kus) Etwa alle 10 Jahre erhält eine Kirchengemeinde in der Badischen Landeskirche Besuch von einer Kommission des Kirchenbezirks.

Die Visitationskommission leitete Dekan Günter Ihle aus Kehl, weitere Mitglieder der Kommission waren Pfarrer Andreas Moll aus Kappelrodeck, Sabine Schumacher aus Durbach sowie Cornelia Kern aus Achern.

Im Vorfeld stattete die Kommission Oberbürgermeister Braun im Rathaus und dem evang. Kindergarten einen Besuch ab, von dem man sich sehr positiv beeindruckt zeigte.

Im Rahmen der Visitation fand auch ein Austausch über die Ökumene vor Ort mit Pfarrer Lukas Wehrle, Achim Huber und Anne Hesse vom kath. Pfarrgemeinderat statt. In Zukunft soll regelmäßig mindestens einmal im Jahr ein gemeinsames Treffen von kath. Pfarrgemeinderat und evang. Kirchengemeinderat stattfinden. Unter anderem wurde auch über die Idee einer gemeinsamen Taizé-Fahrt für Jugendliche gesprochen. An einem Abend trafen sich ca. 40 ehrenamtliche Mitarbeiter im Gemeindebeirat mit der Visitationskommission. Vier Bereiche der Gemeindearbeit wurden unter die Lupe genommen. Anschließend diskutierte der Kirchengemeinderat mit der Visitationskommission über Ziele für die künftige Gemeindearbeit. Am nächsten Morgen wurden nach einer lebhaften Diskussion fünf Ziele zwischen Kommission und Kirchengemeinderat festgelegt.

In der Gemeindeversammlung am Sonntagvormittag stellten die Mitglieder der Kommission diese Ziele der Gemeinde vor. Anschließend feierte die Visitationskommission
gemeinsam mit der Gemeinde den Gottesdienst.

Inwieweit die vereinbarten Ziele bis zum Juni des nächsten Jahres erreicht werden konnten, soll bei einem Zwischenbesuch erörtert werden.

Jubiläums-Wein

(rau) Suchen Sie auch noch ein Weihnachtsgeschenk? Dann sind Sie hier richtig: Wir haben noch ein paar Flaschen von unserem Jubiläums-Wein im Keller. Es handelt sich um einen trockenen Spätburgunder Rotwein - Spätlese 2014 und um einen trockenen Grauen Burgunder 2015. Beide Weine können im Pfarramt erworben werden. Sie kosten in der Geschenkverpackung mit 2 Gläsern mit den Motiven der evang. und kath. Kirche 15 €. 

Mitarbeiterfest

(deu) Es hat schon eine gewissen Tradition: Das Mitarbeiterfest unserer Kirchengemeinde in jedem zweiten Jahr. Gedacht ist es als ein „Dankeschönabend“ für unsere Mitarbeiter. Und es erstaunt immer wieder, wenn wir sehen, wie viele Menschen sich bei uns engagieren.

So trafen sich am 28. Oktober etwa 90 Mitarbeiter im Gasthof "Salmen" in Ringelbach. Sie wurden vom Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Helmut Hunger begrüßt. Danach folgte ein Vier-Gänge-Menü. Zwischen Hauptgang und Dessert hatten wir uns als Überraschungsgast Martin Schultheiß vom "Duo Camillo" eingeladen. Für den Kabarettisten aus Oberursel ist klar: Glaube und Lachen gehören zu sammen, manchmal auch das Lachen über den eigenen Glauben und die eigene Kirche.

Den Abschluss des Abends bildete ein Gottesdienst in der Ringelbacher Kapelle, den Pfr. Roland Kusterer gestaltete. Dabei wurden auch die Mitarbeiter geehrt, die ein rundes Jubiläum ihrer Mitarbeit feiern konnten:

Gretel Müller, Isolde Lauck, Friederike Wagner (40 J.), Irmtraud Deusch (20 J.), Ina Baube, Angelika Birk, Mina Brozmann, Marcus Gampper, Leonie Maier, Marlies Rausch (10 J.), Alessa Braun, Lena Dilger, Jasmin Meyer (5 J.).

An dieser Stelle allen unseren Mitarbeitern noch einmal ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

Surprisium-Jahreskonzert

(bie) Zum ersten Konzert in der renovierten Kirche am 11. Dezember (3. Adventssonntag) um 17.00 lädt der Chor Surprisium herzlich ein.

Das Programm reicht von der „Messe brève no 7 in C“ von Charles Gounod über die „Motet pour Noël - Hodie Christus natus est“ von Louis Feltz bis zum amerikanischen Weihnachtsgospel und vom alten Adventslied bis zur modernen Chorliteratur aus nah und fern.

Für die Messe brève werden uns der ev. Kirchenchor Oberkirch und Mitglieder aus der Willstätter Chorgemeinschaft „Teutonia“ unterstützen.

Konzert der Stimmwerkstatt

Am Freitag, den 23. Dezember lädt der „KonzertChor der Stimmwerkstatt“ unter der Leitung von Peter Erdrich zu einer musikalisch besinnlichen Einstimmung auf das Weihnachtsfest ein. Das Programm mit dem Titel „Es ist ein Ros entsprungen“ dauert ungefähr eine halbe Stunde und beinhaltet überwiegend traditionelle Advents- und Weihnachtslieder.

Der KonzertChor setzt sich vor allem aus Gesangschülerinnen und Gesangschülern der Stimmwerkstatt zusammen. Seit nunmehr siebzehn Jahren tritt das Ensemble mit unkonventionellen kirchenmusikalischen Programmen in Erscheinung. An diesem Abend besteht gleich zwei Mal die Möglichkeit, dieses Konzert zu hören: um 19:00 Uhr in der evangelischen Kirche in Oberkirch und um 20:30 Uhr in der Wendelinuskapelle Bottenau.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Brot für die Welt

„Satt ist nicht genug“ - die 58. Aktion von Brot für die Welt

Wer es schafft, mit seiner Hände Arbeit die Familie zu ernähren, kann sich glücklich schätzen. Das galt schon zu Zeiten des Alten Testaments und es gilt für viele Millionen Kleinbauern und Handwerker auf der ganzen Welt bis heute. In nachbarschaftlicher Zusammenarbeit Verantwortung zu übernehmen, statt von multinationalen Konzernen abhängig zu sein, ist für tausende von Menschen der Weg zu einem guten Leben. Diesen Weg zu begleiten, ist uns in Baden ein Anliegen. Sind Sie dabei?

Verwenden Sie den beigelegten Überweisungsträger oder spenden Sie direkt auf das Spendenkonto der ev. Kirchengemeinde Oberkirch, IBAN: DE35 6645 0050 0006 0296 32, Verwendungszweck: „Brot für die Welt“.

Die Projekte:

Indonesien: Bio-Kakao macht glücklich:

Macht Schokolade glücklich? Schokolade kann sehr lecker sein, keine Frage. Aber auch wenn Werbung uns etwas anderes verspricht, gehört zum Glück doch mehr als ein tolles Geschmackserlebnis. Wilman Sirait aus Indonesien macht Schokolade - beziehungsweise der Kakao darin - tatsächlich glücklich. Er baut ihn an in schweißtreibender Handarbeit. Die Kakaofrüchte erntet er mit der Machete und schafft die Tagesernte mühsam in seiner Schubkarre den Berg hinauf zu seinem Haus. Es ist eine echte Plackerei. Und er ist glücklich. Weil er durch Unterstützung von PETRASA, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt, einen gerechten Preis für seine Ware erzielt.

Das bewirkt Ihre Spende: 1000 Kakaosetzlinge: 39 €, Material für eine Baumschule (inkl. Zaun, Schattennetz und 1000 Setzlinge): 155 €,

Bolivien: Auf eigenen Füßen stehen: „Handwerk hat goldenen Boden!“

Dieser Satz hat für Cipriana Quiroga aus Bolivien ganz praktische Bedeutung: Vormittags verdient die Dreißigjährige als Köchin in einem Kindergarten ihr eigenes Geld und nachmittags lässt sie sich bei CJA, der bolivianischen Partnerorganisation von Brot für die Welt, zur Polsterin ausbilden. Neben den handwerklichen Fertigkeiten lernt sie in dem 10-monatigen Kurs alles, was sie für eine spätere Selbstständigkeit braucht: Preise kalkulieren, Kunden gewinnen und selbstbewusst mit Zulieferern verhandeln.

Das bewirkt Ihre Spende: Mechanisches Klammergerät für die Polsterwerkstatt: 44 €, Werkzeug und Basismaterial für den Start in die Unabhängigkeit als Polsterin: 140 €

Herzlichen Dank!

„Konfirmanden backen Brot für die Welt“

Aktion 5000 Brote erfolgreich abgeschlossen

(hun) In den vergangenen drei Wochen hatten unsere Konfirmanden, bewaffnet mit einem Bestellzettel und Flyern zur Aktion, die Familien, den Freundeskreis und die jeweiligen Nachbarn besucht und Vorbestellungen für die bereits angekündigte Brotback-Aktion gesammelt.

Am Samstag, 12. November traf man sich am Bahnhof Oberkirch und machte sich auf den Weg nach Bad Peterstal, um in der Bäckerei Schmiederer die bestellten Brote zu backen. Bäckermeister Claudius Schmiederer und seine Ehefrau Simone erwarteten uns bereits in der Backstube. Nach einem ersten Rundgang und dem Erklären der einzelnen Gerätschaften ging es an die Arbeit: Hände waschen, Brotteig abwiegen, Brotteig walken, zwischenlagern und dann den Ofen beschicken. Da nicht alle 23 anwesenden Konfirmanden gleichzeitig arbeiten konnten, hatte Herr Schmiederer Plätzchenteig vorbereitet und ausgerollt, so dass zuerst die Mädchen Plätzchen ausstechen und dekorieren konnten, während die Jungen sich mit den Brot-Bestellungen beschäftigten.

Nach einer Pause mit für uns gebackenen Berlinern, Bobbele und Getränken wurden die Rollen getauscht und die Mädchen übernahmen die Aufgabe, die Vorbestellungen abzuarbeiten. Insgesamt wurden 260 Brote gebacken und auf Regalen zum Abkühlen gelagert. Nach gut zwei Stunden war die Arbeit getan, und die Konfirmanden machten sich stolz auf ihre Leistung und bewaffnet mit den selbstgebackenen Plätzchen auf den Heimweg.

Die Brote lieferte das Ehepaar Schmiederer am Sonntag vor dem Gottesdienst im Gemeindehaus an. Der Gottesdienst, gestaltet von den Konfirmanden, stand natürlich unter dem Thema der Speisung der 5000. Unterstützt wurden die Konfirmanden im Gottesdienst von den Sängerinnen und Sängern des Chores Surprisium, die dafür extra ihr Probenwochenende unterbrochen hatten.

Nach dem Gottesdienst machten sich die Konfirmanden mit den jeweiligen Vorbestellungen auf den Weg zur Auslieferung. Manch eine(r) war beim Transport auf die Unterstützung der Eltern angewiesen.

Aktuelles aus der Evangelischen Bezirksjugend Winter 2016 und Ausblick 2017

#ejubu - Mach Jugend Mobil!

Bis zum Homerun am 8.10. haben wir Spenden für unseren Bezirksjugend-Bus gesammelt. Unser Ziel, 4000 € zusammen zu bekommen, haben wir bis auf rund 200 € geschafft! Wir sagen allen, die dazu beigetragen haben, vielen Dank! Wer ab und zu mal auf unserer Homepage vorbei schaut, wird noch dieses Jahr unter „Termine“ eine Einweihungsparty finden. :)

Wir fahren nach Berlin! Kirchentag 24.-28.05.2017

Für den Kirchentag 2017 organisiert die Evangelischen Jugend in der Ortenau eine gemeinsame Fahrt mit dem Reisebus an! Anmelden kann man sich über www.evang-jugend-ortenau.de. Auf der Startseite klickt man auf das orangene Bild mit den Wackelaugen und gelangt zur Seite mit allen wichtigen Infos.

Lass dich qualifizieren – JuLeiCa 2016 / 2017

Wir starten wieder einen neuen Jugendleiter*innen-Kurs in drei Modulen.

18.-20.11.2016, Modul I: Gruppenpädagogik
10.-12.03.2017, Modul II: Recht & Aufsichtspflicht
02.-03.06.2017, Modul III: Persönlichkeit und Glauben

Die Anmeldung läuft über www.evang-jugend-ortenau.de über den Link für Kurse. Dort findet man auch bald das Anmeldeformular für 2017. Einsteigen kann
man auch mit Modul II oder III.

Weitere Termine:

25.11.2016 Basis-Schulung AlleAchtung
09.12.2016 Jugendgottesdienst in Achern
17.12.2016 Jugendgottesdienst und Ortenauer Adventsgala
23.01.2017 Freizeiten-Ausschuss
01.07.2017 Ortenauer Bezirksjugendsynode
11.-23.08.2017 Jugendfreizeit in Spanien, ab 14 Jahren

Kontakt: Jörg Lange, Bezirksjugendreferent, 0179-2290014, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

   

Kontaktinformationen  

Pfarrer Roland Kusterer
Kapuzinergasse 2
Oberkirch, 77704
07802 / 2291
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
   

Öffnungszeiten Pfarramt  

Unser Pfarramt in der Kapuzinergasse 2 ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Mo: 9:30 - 11:30

Di: 9:30 - 11:30

Do: 9:30 - 11:30

Fr: 9:30 - 11:30

Pfarramtsekretärin: Sabine Dauber

Tel: 07802 / 2291

pfarramt@ekiba-oberkirch.de

   

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Nächste Termine  

Sonntag, 21.07.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst
Montag, 22.07.19, 18:00 - 19:30 Probe Gospelchor
Dienstag, 23.07.19, 19:30 - 21:00 Probe Posaunenchor
Freitag, 26.07.19, 18:15 - 19:45 Probe Chor Surprisium
Sonntag, 28.07.19, 10:00 - 11:00 Gottesdienst
   

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